Drop Down MenusCSS Drop Down MenuPure CSS Dropdown Menu

Samstag, 4. November 2017

Zwischen Gladiatoren und Assassinen - Godsgrave

Mit "Nevernight" hatte ich (und damit bin ich nicht alleine) ja so meine Schwierigkeiten mit dem Beginn. Aber eben nur mit dem Beginn, denn nach den ersten 100 Seiten geht es endlich mit einer wirklich guten Story los. Darum habe ic hdann auch wieder zur Fortsetzung gegriffen und gleich mal in Godsgrave reingelesen.


Mia Corvere hat ihren Platz unter den "Blades of Our Lady of Blessed Murder" gefunden. Doch muss sie immer wieder ihren Wert als Assassine unter Beweis stellen ohen dabei ihrem persönlichen Ziel - den Mann, der ihre Familie zerstört hat zu töten.

Doch dann bietet sich die Chance - Mia soll an den Gladiatorenspielen von Godsgrave teilnehmen. Aber dafür muss sie erst mal in ein Team von Gladiatoren hineinkommen um vielleicht im Finale ihrem Erzfeind gegenüberstehen zu können...


Der erst Teil der Nevernight Chroniken hat echt so seine Probleme mitgebracht wenn man die ersten 100 Seiten betrachtet. Denn gerade der Anfang war recht zäh - obwohl danach eine tolle Story folgt. Wer Durchhaltevermögen bewiesen hat wurde belohnt. Umso gespannter war ich, wie der Einstieg in den zweiten Teil gelungen ist.

Hier darf man auf jeden Fall Entwarnung geben. Der Storyeinstieg geht gleich volle Wäsche los und man darf sich auf jede Menge Action freuen. Genauso wie der erste Teil wird auch hier nicht mit Blut und Brutalität gespart. Aber etwas anderes darf man es sich bei einer Story rund um einen Assassinnen Ring auch nicht erwarten.

Zudem hat die Geschichte wirklich immer wieder die ein oder andere Überraschung auf Lager, die wieder Schwung in die Story bringt. Verschnaufpausen gibt es kaum und die Seiten sind wirklich gefüllt mit Spannung und Leseerlebnis.

Mia Corver ist immer noch die Badass Protagonistin die man von ihrer Ausbildung kennt. Schamlos, unbarmerzig und zielstrebig. Einmal wirklich eine harte Protagonistin ohne Abweichungen. Gemiensam mit ihren zwei Dämonen ist das Gespann einfach nahezu perfekt. Die unterschiedlichen Charakterzüge von der Katze und dem Wolf machen in Kombination Spaß und bringen wirklich schöne Abwechslung und auch Witz in das Buch.

Auch "Godsgrave" ist wieder gespickt mit Fußnoten - welche mir im ersten Teil ordentliche Probleme bereitet haben bis zu dem Zeitpunkt als ich beschlossen hatte sie einfach auszulassen. Genau das habe ich im zweiten Teil von Beginn weg wieder bevolgt. Die Fußnoten lenken mich persönlich nur zu sehr von der Story ab. Wobei ich allerdings etwas darüber herausgefunden habe. Wenn die Fußnote nur sehr kurz ist, dann kann man sie gut und gerne in den Lesefluss einbauen. Denn dann handelt es sich zumeist um sarkastische Anmerkungen oder kurze Hinweise. Je länger die Fußnote umso störender empfinde ich sie. Weil die wirklich langen Fußnoten einfach Hintergrundwissen und "geschichtliches" erzählen. Das gibt zwar mehr Einblick in die Welt, erklärt diese Dinge aber an Stellen in der Geschichte wo sie einfach zu konträr zur Storyline sind.

Ich hätte für dieses Hintergrundwissen viel lieber ein Glossar im hinteren Teil des Buches mit Querverweisen oder Ähnlichem. So könnte man bei Bedarf die Historik der Welt nachlesen, muss sie aber nicht ablenken in den Text einbauen. Allerdings ist das halt eben auch nur meine Sicht der Dinge. Und zum Glück ist es ja auch nicht schwer Fußnoten einfach wegzulassen beim Lesen.

Wer bei "Nevernight" durchgehalten hat wurde nicht nur in "Nevernight" belohnt sondern bekommt jetzt auch noch einen guten zweiten Teil nachgeliefert. Die "Nevernight Chroniken" an sich sind erfrischend, düster und roh - einfach mal ein bisschen ein anderer Geschmack im ewig gleichen Jugenbuch-Fantasy Sumpf. Jay Kristoff steigt für mich persönlich immer mehr in die Riege meiner Lieblingsautoren auf. Bei den "Illuminae Files" und den "Nevernight Chroniken" hat er bis jetzt einfach noch nicht enttäuscht.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...