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Mittwoch, 8. März 2017

Feminismus in Kurzgeschichten - I Call Myself A Feminist

Irgendwie unterbewusst habe ich mir vorgenommen, jeden Monat zwischen Fantasy und Science Fiction immer wieder mal ein Feminismus Buch einfließen zu lassen. Einerseits zur Abwechslung und andererseits einfach aus momentan enorm gesteigertem Interesse. Nicht als wirklicher Vorsatz, aber doch um meine kleine Feminismus Sammlung nicht ungelesen im Regal verstauben zu lassen. Darum habe ich im Februar zu "I Call Myself A Feminst" gegriffen.


25 Kurzgeschichten beziehungsweise eher Essays rund um Feminismus von 25 Frauen im Alter von unter 30. Also genau meine Altersklasse. 25 verschiedene Sichten und damit auch 25 verschieden Auffassungen und Erlebnisse im Bezug auf Feminismus.

Einige aus dem Alltag gegriffen und für jeden verständlich, andere aus sehr speziellen Umgebungen und Situationen erzählt. Aber auf jeden Fall für jeden mindestens eine oder zwei Geschichten, mit denen man sich identifizieren kann.

Ja es sind wirklich 25 kurz Geschichten, die sich alle mit unterschiedlichen Aspekte, Gesichtspunkten und Situationen im Bezug auf Frauen und feminisitische Bewegungen beschäftigen. Sehr interessant und insbesondere auch sehr kurzweilig zu lesen, gerade weil die Stories wirklich immer nur einige wenige Seiten umfassen und so ideal auch mal zwischendurch gelesen werden können.

Doch trotzdem sind manche Stories schon sehr speziell. Trotzdem interessant, aber manchmal schon so spezialisiert und genau um sich wirklich damit identifizieren zu können. Zumindest was mich selbst betrifft. Natürlich haben sie alle ihre Berechtigung in diesem Buch versammelt zu sein, denn jede Frau (und auch jeder Mann) hat andere Begegnugen mit dem Feminsimus gemacht. Doch trotzdem waren mit manche Stories einfach schon zu spezifisch, dass ich nicht sonderlich viel damit anfangen konnte. Sehr interessant sich auch damit auseinander zu setzen und die vielen Gesichtspunkte serviert zu bekommen, aber wenn man sich in den Geschichten eben doch irgendwie wiederfindet bekommt man einfach einen viel persönlicheren Bezug dazu.

Allerdings muss man schon sagen - und so wird es in der Einleitung auch beschrieben - jeder wird hier die ein oder andere Geschichte finden, die ihm persönlich ans Herz geht und genau der eigenen Auffassung entspricht. Es ist einfach eine Kollektion von einer allumfassenden und integrierenden Sicht des Feminismus, in der man sich teilweise bestens wiederfinden kann und manche Dinge einfach noch gar nicht bedacht hat. Aber so wie eben auch jeder Mensch anders ist und andere Erfahrungen gemacht hat, so sind auch diese Geschichten von sehr unterschiedlichen Frauen und doch alle durch den Feminismus verbunden.

Sehr spannend und auflockerns sind auch die kurzen Scraps und Zitate aus anderen Büchern oder Reden die es immer zwischen den einzelnen Geschichten gibt. So bringt "I Call Myself A Feminist" eigentlich sogar noch mehr als nur 25 Geschichten aufs Papier.

Eine perfekte Lektüre um zwischendurch mal ein klein bisschen Feminismus zu lesen, aber man wird sich eben nicht in allen Geschichten zu 100% wiederfinden können. Trotzdem eine interessante und spannende Kollektion, die einen Blick wert ist.

 

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