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Sonntag, 29. Januar 2017

Eine gigantische Maschine - Sleeping Giants

Mir hat es mal wieder nach Science Fiction gelüstet und zum Glück gibt mein Bücherregal ja auch für jede Gelegenheit und jeden Geschmack etwas passendes her. Somit habe ich mal zu "Sleeping Giants" gegriffen. Vielleicht auch weil ich den zweiten Teil bereits vorbestellt habe und man eventuell vorher wissen sollte, ob einem der Stil der Serie gefällt?


Rose ist etablierte Physikerin - und beschäftigt sich in ihrer Forschung mit einem Fund aus ihrer Kindheit. Denn als kleines Mädchen hat sich der Boden unter ihr aufgetan und sie fand sich in einer riesigen metallischen Hand wieder. In ihrer weiteren Karriere hat sie zu diesem Fundstück zurück gefunden und arbeite nun mit einem Team vom Militär und Wissenschaftlern an dieser gigantischen Hand. 

Denn wie sich herausgestellt hat, gehört diese Hand zu einer riesigen Maschine, doch der Rest der Teile muss erst gefunden werden. Doch woher kommt dieser Roboter und wer oder was hat ihn auf die Erde gebracht?


Die Story ist nicht besonders ausgeklügelt aber nichts desto trotz nicht weniger interessant. Denn ein gigantischer Roborter, in seine Einzelteile zerlegt auf dem Erdboden verstreut hat schon etwas durchwegs spannendes. Wo kommt er her? Wie kann er in Betrieb genommen werden? Was kann er anrichten? Wieso ist er überhaupt da? Alles Fragen, die sich hier im Laufe der Zeit (beziehungsweise der Seiten) gestellt werden. Doch nicht auf alles gibt es klare Antworten dazu, denn immerhin kommen noch weitere Bücher.

Trotz dem wir uns sehr viel mit Wissenschaftlern und Militärsangehörigen konfrontiert sehen bleibt der Ton aber wirklich interessant. Durchaus immer mal wieder sehr stoisch und kühl, aber trotzdem nicht zu gefachsimpelt um gar nicht mehr folgen zu kommen. Eine gute Mischung aus schöner Science Fiction und angenehmen Leseklima.

Ganz besonders macht das Buch allerdings die Erzählweise. Denn hier wird man nicht mit einem typischen Roman konfrontiert, sondern darf sich der Geschichte  hauptsächlich in Interviews widmen. Das erschafft natürlich eine ganz andere Atmosphäre und mit einer solchen Schreibweise muss man klar kommen. Ich persönlich hatte sehr viel Spaß daran, zwischendurch einfach auch mal schön ein bisschen abwechslungsreiche Stile zu lesen. Allerdings kommt es deshalb natürlich auch dazu, dass ein enorm großer Teil der Geschichte nur erzählt wird. Immer nur aus einzelnen Sichtweisen erzählt wird, ohne das man als Leser direkt bei den Geschehnissen dabei ist. Das mag für den ein oder anderen Leser einfach zu uninteressant und unpersönlich sein, ich hatte daran aber ordentlich meinen Spaß. Denn so bekommt man ganz andere Einblicke, einen ganz anderen Blickpunkt auf die Geschichte und irgendwie fühlt man sich fast ein bisschen wie ein Investigator in der ganzen Sache. 

Mir hat "Sleeping Giants" wirklich enorm viel Spaß gemacht. Die Spannung stimmt, die Neugierde ist da und man will einfach wissen wie es weiter geht. Nicht nur deswegen, weil man die ganze Zeit noch nicht mal weiß wer hinter dem eigentlichen Interview Führer steckt, sonder auch weil man einfach herausfinden muss, was aus der gigantischen Maschine wird. Was noch so alles in ihr steckt wo sie her kommt und ob es vielleicht nicht die einzige ist? Alles Fragen, mit denen man sich gedulden muss - aber zum Glück erscheint "Waking Gods" - der zweite Teil - schon im April (oder im Juni auf deutsch).



1 Kommentar:

  1. Auf das Buch freue ich mich schon! Ich habe es bereits so oft bei den amerikanischen Booktubern gesehen ;)

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