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Mittwoch, 21. Dezember 2016

Teenie High Society Drama im Hochhaus - The Thousandth Floor

Es war mal wieder das Cover, das mich unbedingt dazu gebracht hat dieses Buch lesen zu müssen. So schön, auch der Klappentext hat vielversprechende geklungen. Immerhin geht es um ein Hochhaus in New York das mehr oder weniger als eigene Stadt fungiert.


Fünf Jugendliche leben alle im tausend stöckigen Tower in New York. Alle irgendwie verbandelt und bekannt miteinander und doch führen sie alle ihr eigenes Leben. Alle haben sie ihre eigenen Verlangen und ihre eigenen Wünsche.

Zwischen Liebe, Verrat und Tod dreht sich alles darum immer oben auf zu bleiben. Auch wenn es jemanden das Leben kostet.


Das Cover ist einschüchtern schön, der Klappentext reizend, aber das Storygebilde lässt einen schnell verzagen. Zumindest mich. 5 Hauptcharaktere - alle haben sie ihre eigene Geschichte, alle sind aber irgendwie miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig.

Dadurch kommt es zu 5 Geschichten, die alle irgendwie halb interessant sind, aber keine so wirklich überzeugend. Überall erfährt man ein bisschen was, nirgends geht die Geschichte wirklich tief - besonders nicht was die Charaktere angeht. Niemand wird einem wirklich sympathisch, man kennt die Charaktere nicht wirklich, wird einfach random in das Leben von ihnen hineingeworfen. Nicht sonderlich fesselnd und packend.

Dazu kommt, dass sich sämtliche Geschichten nur um verbotene Lieben, Betrug und das soziale (hohe) Ansehen drehen. Sehr einschläfernd und fast schon erlähmend wenn man damit so gar nicht viel am Hut hat. Zudem sind die Lovestories wieder mal so abgedreht, dass man sie eigentlich gar nicht lesen will. Mehr oder weniger Inzest mit dem Stiefbruder wo die beste Freundin dazwischen funkt, als Ablenkung und um den "Bruder" eifersüchtig zu machen nimmt man den Nerd der gerade auf einen steht einfach her. Die anderen verlieben sich scheinbar in den neuen gleichaltrigen "Boss" während der eigentliche Freund in den Drogenhandel abrutscht. Abgedrehter und unrealistischer geht ja fast nicht mehr. Um das ganze noch sozial "verwerflicher" zu machen stürzt ein Charakter monetär ordentlich ab und gleitet vielleicht noch ein bisschen auf die lesbische Schiene ab - man weiß nicht so recht.

Alles in allem sehr viel Gossip, Tratscherei und wie man dem anderen eines auswischen kann. Typische Teenie/High School Probleme verpackt in ein futuristisches New York. Nicht sonderlich fesselnd und leider viel zu oberflächlich auf Geld und Status reduziert.

Manch andere Reviews meinen, dass Fans von Gossip Girl und Pretty Little Liars ihren Spaß daran haben werden - ich habe beides davon nie gesehen und auch nicht vor irgendwann darin hinein zu schnuppern. Darum von mir leider keine Empfehlung. Aber wer auf Teeniedramen in der High Society steht könnte durchaus seinen Gefallen daran finden.

 

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