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Donnerstag, 8. Dezember 2016

Mit Videogames die Welt retten - Armada

Dank Buchclub Auslosung hab ich jetzt endlich zu einem Buch gegriffen, welches schon länger ungelsen aber auf jeden Fall immer wieder lechzend beäugt im Regal stand: "Armada". Denn nach "Ready Player One" war die Erwartung einfach enorm hoch und ich war mir eigentlich fast sicher, dass sie nicht enttäuscht werden konnte!


Zack verbringt seine Freizeit meistens mit Videospielen. Im genaueren mit Armada, wo er die Erde vor dem Angriff der Aliens retten - in einer seiner ferngesteuerten Drohnen und immer mit dem Wissen, dass er einen Respawn hat. Die Leidenschaft hat er definitiv von seinem Vater geerbt, auch wenn er diesen eigentlich nie kennen gelernt hat, weil er vor seinem ersten Geburtstag bei einem tragischen Unfall gestorben ist.

Doch sein Schulalltag wird plötzlich auf den Kopf gestellt, als er vor dem Klassenzimmer ein Raumschiff aus seinem Videospiel vorbeifliegen sieht. Hat er sich das alles nur eingebildet oder liegt an den Verschwörungstheorien von seinem Vater - die er eigentlich schon vor Jahren über den Haufen geworfen hat um sich nicht darin zu verlieren - doch ein Funken Wahrheit? Bildet die Regierung wirklich unterbewusst Kampfpiloten durch Videospiele aus? Worauf muss sich Zack gefasst machen, denn er steht in der Weltrangliste der Spieler von Armada unter den Top 10.


Die Erwarten waren hoch und wurden nicht enttäuscht - zumindest nicht komplett! Von der ersten Sekunde weg habe ich mich wohl gefühlt in Armada - von der ersten bis zur letzten Seite. Jeder Science Fiction und/oder Videospiele Fan wird hier auf jeden Fall in wirklich guter Manier bedient und bekommt ganz genau das, was er haben möchte. Gut getacktete Action, Science Ficton und jede Menge Nerdgasm.

Das Buch hat alles, was ein guter Science Fiction Roman braucht. Eine Alienrasse, Weltraumfights, Verschwörungen und jede Menge die Welt retten. Eine perfekte Mischung von allem, mit einer Prise persönlicher Geschichte. Wirklich schön abgestimmt und vor allem stimmig. Trotz dem man es mit Science Fiction zu tun bekommt ist hier nichts abgedreht und abgespaced. Nur ein bisschen futuristisch.

Alles beginnt mit einer UFO Sichtung und ganz schön abgedrehten Verschwörungstheorien von Zacks Vater. Doch alleine hier steckt schon so viel Detail drinnen, dass man einfach nur staunen kann. Wer gut recherchierte Werke lesen will, der bekommt hier auf jeden Fall ein Paradeexemplar! Denn die Daten, die Themen, die Filme, die Spiele und alles was hier vorkommt gibt es einfach wirklich. Ein Sammelsurium von Science Fiction Schmankerl der besonderen Art und nicht nur einmal denkt man sich als Kenner und Fan: "Wie genial war das damals eigentlich!".

Auch ich als bekennender Nerd muss allerdings zugeben und eingestehen - nicht alle Referenzen kenne ich. Aber lasst euch davon nicht einschüchtern, entweder einfach drüber lesen oder vielleicht sogar das ein oder andere merken und Old-School Science Fiction nachholen. Es braucht aber wirklich kein Insider Wissen zu allem was es ja auch dem Markt gegeben hat, auch wenn einem das auf jeden Fall einen Ticken mehr Spaß an dem Buch bringen wird. Denn wer mit Begriffen wie Star Wars, Star Trek oder Space Invaders so gar nichts anfangen kann, der wird zwar trotzdem seinen Spaß an dem Buch haben aber es sicherlich aufs Ganze auskosten können.

Die Story an sich ist, naja doch schon ein bisschen sehr vorhersehbar. Aber das macht (zumindest mir) nicht sonderlich viel aus. Im Großen und Ganzen wird einem nämlich trotzdem nicht langweilig, egal was auf einen zukommt, auch wenn man sich manche Storystränge schon vorher denken kann. Was allerdings (insbesondere für nicht Videospiele affine Leser) sein kann, dass einem die Kampfszenen im All ein klein wenig auf die Nerven gehen weil sie sich doch sehr in die Länge ziehen. Wer sich dabei selbst ins Cockpit der Drohnen versetzten kann wird seinen Spaß haben, einige anderen empfinden das vielleicht aber ein bisschen zu überdetailliert.

Störender könnte man eventuell finden, dass die Charaktere eher sehr mau sind. Nicht besonders sympathisch, nicht besonders herausstechend, nicht besonders irgendwas. Ich gestehe - mir ist sowas manchmal einfach egal, die Charaktere sind halt wie sie sind, aber Charakterliebe kommt auf jeden Fall keine auf.

Ich muss sagen - Ernst Cline mutiert wirklich immer mehr zu meinem Held was Videospiel Romane angeht. "Ready Player One" war grenzgenial und "Armada" reicht dem fast nochmal die Hand. Zwar definitiv nicht so gut aber auf jeden Fall lesenswert. Auf jeden Fall lesenswert für alle Nerd, Videospiele- und Science Fiction Fans!



Kommentare:

  1. HI :D

    Von dem Buch habe ich bis jetzt noch gar nichts gehört, aber es klingt echt interessant, auch wenn ich wenig Science-Fiction lese! Schöne Rezi!

    Liebe Grüße
    Jessi

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    Antworten
    1. Wenn das für dich schon interessant klingt, dann würde ich dir echt "Ready Player One" noch mehr ans Herz legen! Aber im besten Fall eigentlich einfach gleich beide!

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