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Donnerstag, 15. September 2016

Eine Reise durchs All - The long Way to a small angry Planet

Wer sich das Cover zu "The long Way to a small angry Planet" auch nur eine Sekunde lang ansieht, der weiß sofort warum ich dieses Buch kaufen musste! Außerdem geht mein Verlangen nach Science Fiction gerade voll auf!


Irgendwo im All über uns fliegt die Wayfarer durch die verschiedensten Himmel auf ihren Trip von Planeten zu Planeten. Dort erledigen sie ihre Arbeit als Wurmloch-Bauer und erschaffen so Shortcuts durch das Universum um das Reisen im All einfacher zu machen. Ihr neuester Auftrag bringt die Crew auf eine lange Reise und zu einen gefährlichen Auftrag.

Doch worum es wirklich geht ist nicht der Auftrag, sondern um die Reise bis dort hin mit einer außergewöhnlichen Crew, die so manche Geschichte über Freundschaft, Kulturen und einfach Entwicklungen erzählt. Denn hier ist wirklich der Weg das Ziel.


Wie schon in der kurzen Zusammenfassung ersichtlich: "The long way to a small angry planet" hat nicht wirklich eine große Geschichte. Der Aufhänger ist eine lange Reise der Crew quer durch das Universum. Vorbei an vielen unterschiedlichen Planeten, mit Stops und unvorhersehbaren Problemen. Es geht wirklich um die Reise, um die Crew, um die Individuen an Bord der Wayfarer.
Wer sich somit riesige Spannungsbögen oder gar Action erwartet, der ist hier ein bisschen falsch. Stattdessen bekommt man eine tolle Reise erzählt mit vielen kleinen und sehr persönlichen Abenteuern rund unterschiedliche Individuen und Kulturen.

Denn genau darum um irgendwie auch um nichts anderes geht es hier. Um die neun so unterschiedlichen Individuen an Bord des Schiffes, die trotz ihrer Diversität miteinander auskommen müssen und sich das Leben gegenseitig bereichern müssen. Denn sie haben im Prinzip für die Dauer des Auftrages nichts anderes - als sich gegenseitig.

Man darf sich damit auf starkes Charakter Development freuen. Gerade weil man es nicht nur mit Menschen, sondern auch mit Aliens aller Rassen und Art zu tun bekommt. Allerdings auf eine sehr erfrischende Art. Denn wer auch immer in diesem Buch Alien ist - man weiß und merkt es vor allem oftmals zuerst gar nicht. Die Unterschiede der Charakterer werden nicht in den Vordergrung gestellt sondern sind Normalität und deswegen bedarf es keiner riesigen Ausschweifung bei jeder neuen Rasse.
Das mag im ersten Moment danach klingen, als ob einem hier Hintergrundinformationen vorenthalten werden, aber darum geht es nicht. Es ist die Normalität des Anderen die es ausmacht. Denn immerhin tauchen wir in eine komplett neue Welt mit ein - und diese ist nun mal so wie sie ist und bedarf keine Erklärung, denn uns gibt es dort nicht. Wir sind das alienhafte, die nach Normalität verlangen.

Genau in diese Normalität die die Crew auf ihrer Reise mit sich bringt machen sehr persönliche Geschichten und Abenteuer erst möglich. Man begleitet Crew Mitglieder zu ihren Familien, erlebt komplett anderer (Alien-)Kulturen mit anderen Werten und Vorstellungen oder darf Zeuge von interkulturellen Beziehungen werden.
Alles Themen, die hier auf Basis von Aliens erzählt werden, die uns trotzdem auch auf unserer kleinen Welt begegnen. Denn wer ein bisschen zwischen den Zeilen lesen kann, der findet hier so viele wunderschöne und interessante Themen versteckt - die insbesondere sehr stark auf Toleranz, Gemeinsamkeit und trotzdem Individualität abzielen. Ein wundervoller Weg um uns im galaktischen Sinne kleine Rasse der Menschen vielleicht daran zu erinnern, dass wir eine Rasse sind und uns nicht auf einem kleinen Planeten aufführen sollten, als ob wir ein ganzes Universum wären.

Wer sich auf die Reise einlassen will und diese wundervollen kleinen und sehr persönlichen Geschichten und Abenteuer miterleben will, der ist auf jeden Fall bei "A long way to a small angry planet" genau richtig. Es geht darum wie klein wir sind und wie groß wir füreinander sein können. Ein Team so unterschiedlich es auch nur sein könnte - aber trotzdem ein Team.
 

PS: Ich hoffe diese Rezension macht für euch alle überhaupt Sinn - aber dieses Buch muss man glaub ich im besten Fall einfach selbst erleben und sich auf diese Reise einlassen. So viele wunderschöne Absätze und Anekdoten, so viel zu lernen und so viel zu erleben!

1 Kommentar:

  1. Jaaaa so ein hervorragendes Buch in dem einfach so viel mehr steckt als es zuerst den Anschein macht. Und was mir auch so gefällt ist, dass es nicht zwingend nötig ist Band 2 zu lesen. :)

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