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Donnerstag, 29. September 2016

Zombies mit Hirn - The Girl With All The Gifts

Nachdem ich mir noch diese Woche den Film zu "The Girl With All The Gifts" ansehen werde, musste ich natürlich davor noch das Buch lesen. Geht ja mal fast gar nicht ins Kino zu gehen ohne die Vorlage dazu zu kennen. Außerdem stand dieses Buch eigentlich schon seit Erscheinen auf meiner Wunschliste - weil Zombies einfach immer gehen. Ein perfekter Grund um direkt zuzugreifen!


Melanie wacht jeden Morgen in ihrer Zelle auf - zu einem klar strukturierten Wochenplan. Definiert von Klassenunterricht, Fütterung und Stillstand. Bei jeder Ausführung zum Unterricht wird sie festgeschnürt und mit Waffen in Schach gehalten. Denn Melanie ist ein Zombie, wenn auch eines der besonderen Art. Sie kann noch klar denken, wird nicht stur vom Hunger geführt und ist Teil eines Programmes um ein Heilmittel gegen den Befall der Menschheit zu finden.

Doch nicht alles läuft in der Forschungsanstalt nach Plan und bald sind drastische Maßnahmen notwendid. Wie weit kann man sich auf Melanie verlassen?


Es ist der unterschiedliche und neue Ansatz zu Zombies, der mich bei "The Girl With All The Gifts" besonders neugierig gemacht hat. Zombies die nicht nur von ihrem Hunger geleitet werden, sondern in seltenen Fällen noch rational Denken können. Zombies die lernen können und selbst Entscheidungen treffen, trotzdem aber mit ihrem Hunger kämpfen müssen.
Dieser neue und doch sehr unterschiedliche Weg Zombies darzustellen hat es echt in sich und bringt einen tollen neuen Blickpunkt in diese Geschichte.

Sehr emotional und sehr persönlich ist die Story. Denn gerade weil man Melanies Sicht der Dinge ebenfalls miterlebt - aus den Augen des Objektes Zombie sehen kann - bringt viele neue Einsichten, Man bekommt den inneren Kampf von Melanie mit, ihr Streben nach der Anerkennung eines normalen Kindes und trotzdem wird sie behandelt wie ein Monster, ein Schwerstverbrecher und eben ein Zombie. Kein Vertrauen, denn sie ist immer noch befallen von dem Pilz, der die Menschheit in willenlose Wesen verwandelt hat.

Ansonsten tut sich allerdings nicht allzu viel in der Geschichte. Klar wird die Story spannender und es kommt zu Vorfällen in der Forschungsanstalt. Melanie muss "freigelassen" werden um mit einer kleine Truppe zu überleben, denn die Anstalt wird zerstört. Doch so richtig den hohen Spannungsbogen erreicht die Geschichte selten. Die Story plätschert fast schon gemütlich vor sich hin und strebt nur wenige Male wirklich nach oben.

Die Geschichte lebt einfach von Melanie, dem kontroversen Zombie, das einen eigenen Willen hat, sich entscheiden kann zu fressen oder nicht und wirklich eigene Handlungen treffen kann. Ihre Sicht ist es, die das Buch interessant macht. Aber trotzdem hatte ich mir irgendwie mehr erwartet. Der Start ist gut, über alles gesehen auch die komplette Geschichte interessant aber ein bisschen mehr Action und Adrenalin hätte ich mir dann doch erwartet.

Trotzdem ist dieser neue Standpunkt zu Zombies durchaus interessant und lesenswert. Man darf sich schlichtweg nicht zu viel Action alla Zombie erwarten, denn der Ansatz lässt das in dieser Gruppe einfach nicht zu. Mehr eine sehr persönliche und berührende Story, die einen hier erwartet. Noch gespannter bin ich jetzt aber auf jeden Fall auf die filmische Umsetzung!

 

1 Kommentar:

  1. Mir erging es mit dem Buch sehr ähnlich wie dir. Die ersten paar Kapitel waren noch spannend, weil es eben etwas neues ist mit diesen andersartigen Zombies, aber so wirklich viel mehr kommt dann da einfach nicht, sodass ich das Buch nach der Hälfte ungefähr abgebrochen habe.
    Den Film würde ich aber trotzdem ganz gerne noch sehen, einfach weil da oft noch besser Spannung erzeugt werden kann.
    Würde mich ja mal interessieren ob dir dann das Buch oder der Film besser gefallen haben :)
    Liebe Grüße,
    Hannah

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