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Mittwoch, 8. Juni 2016

Wenn der Trailer Lust auf das Buch macht - Miss Peregrine's Home for Peculiar Children

Es war der Trailer, der mir unendlich Lust darauf verschafft hat, dieses Buch endlich zu lesen. Denn eigentlich steht die komplette Box der Trilogie schon länger in meinem Regal und wartet darauf gelesen zu werden. Jetzt habe ich sofort als nächstes dazu gegriffen.


Jacob ist wie vernarrt von seinem Großvater und dessen außergewöhnlichen Geschichten über das Waisenhaus in dem er aufgewachsen ist bevor er in den Krieg gezogen ist. Lauter mysteriöse Anekdoten über außergewöhnliche Kinder bei denen Jacob sich nicht sicher ist, ob er die Geschichten glauben soll oder ob es nur Märchen sind, die sein Großvater ihm da auftischt.

Doch nach dessen Tod verfällt Jacob beinahe in ein Loch - er will herausfinden was an den Stories seines Großvaters dran ist und macht sich auf die Suche nach dem Waisenhaus in dem er augewachsen sein soll und dessen außergewöhnlichen Bewohnern.


Das Buch startet eigentlich eher langsam und gemächlich in die Geschichte und plätschert die gesamte Zeit so vor sich hin. Doch in diesem Fall soll das das gar kein Kritikpunkt sein. Ganz im Gegenteil, dieses gemächliche Tempo passt zur Geschichte, passt zu der Mysteriösität die die Story ausstrahlt und zum ganzen Setting. Es fühlt sich nicht langsam an, sondern es ist genau richtig. 

Denn trotz des eher langsamen Tempos passiert andauernd etwas, man taucht tiefer in das Mysterium ein, man fällt in die Geschichte und darf immer wieder neue kleine Schritte entdecken. Nichts mega aufregendes, aber das geheimnisvolle ist es, was es hier ausmacht.

Dazu ist das Buch gespickt mit alten (originalen) Schwar-Weiß Fotos, die wenn überhaupt nur minimal bearbeitet wurden um dem Mystery-Faktor zu entsprechen. Genau diese Begleitfotos machen die Geschichte so real und durchaus auch ein bisschen schauerhaft. Aber eben auch interessant und spannend.

Als einziges ein kleines bisschen ein Problem hatte ich mit dem Ende, denn gerade wo die Geschichte selbst eher so gemächlich verläuft, überschlägt sich das Ende fast schon ein bisschen. Plötzlich passiert so viel, so schnell, dass man fast schon behaupten könnte das Buch müsste irgendwas aufholen, was es davor versäumt hat. Das passt einfach nicht ganz zum Rest auch wenn es prinzipiell spannend und interessant bleibt. Aber die Geschwindigkeit zieht einfach zu schnell und insbesondere zu überhastet an. Man kann sich auf die Änderung kaum einstellen und wir darum ein bisschen davon überschlagen.

Dafür sind die Charaktere wirklich toll und der Mystery Faktor sehr schön. Auf jeden Fall ein angenehmes Buch für die sonnigen Tage draußen bei denen man sich einfach in eine Geschichte fallen lassen will oder die trüben und verregneten Nächte wenn man seine Umgebung sehr an das Setting des Buches anpassen will. Ich war schön unterhalten, freu mich ein bisschen auf den Film und werde sicherlich bald die anderen beiden Bände weiterlesen


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