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Samstag, 21. Mai 2016

Ein Zombie als Totengräberin - iZombie 1+2

Das Zombies eine Leidenschaft von mir sind, könnte man mittlerweile bemerkt haben. Ganz egal ob Walking Dead, Zombiebücher, Filme oder Comics - alles was sich mit dem Untoten beschäftigt ist gerne gesehen. Da war es natürlich absehbar, dass ich mich irgendwann auch iZombie widmen würde.

iZombie Panini Cover

Gwen ist untot und arbeit auf einem Friedhof - der perfekte Ort um sich iher monatliche Ration Gehirn unauffällig zu beschaffen. Doch ihr Mahl hat ein Nebenwirkung: Sobald sie ein Gehirn verspeist, kann sie die Gedanken und Gefühle des Gefressenen sehen. Nicht immer eine angenehme Nebenerscheinung zum tot sein.

Ihr letzter Mitternachtssnack wurde scheinbar ermordet und so macht sich Gwen auf den Mörder zu finden. Doch wer auch immer dahinter steckt hat ein Angebot für Gwen. Und als wäre das nicht schon genug, gibt es auch noch Werterrier, Vampire und andere Monster in der Stadt.


Die Story ist abgefahren und skruil, eigentlich sollte das fast schon ausreichen um einen guten Zombie Comic zu machen. Doch irgendwie tut es das für mich nicht. Nach einem schnellen Einstieg in die Geschichte, der mehr Fragen offen lässt als Antworten gibt zieht sich eine abgedrehte Storyline durch die Seiten, die aber zu keinem Zeitpunkt wirklich fesseln kann. Irgendetwas fehlt, die Seiten plätschern so dahin - oftmals mit vielen Fragezeichen über dem Kopf.

Gwen ist einfach ein Zombie - das wird so hingestellt ohne Erklärung. Dazu hat sie ein Geisterfreundin - Außenseiter Olé. Eine mysteriöse Organisation in weißen Kitteln jagt Vampire und Monster. Ein Mumien-Mann macht weirde Angebote.
Der rote Faden fehlt irgendwie vollständig, die Einzelteile der Geschichte werden einfach so aneinandergereiht ohne wirklich einen Zusammenhang zu finden. Ich habe mich schlicht und einfach zu keinem Zeitpunkt in die Story hineingefunden.

Gwen ist mir auch irgendwie... unsympathisch. Sie ist so steif, hart und unemotional, dass es fast schon wehtut. Man mag gar nicht wirklich mit ihr mitfiebern wenn sie sich auf die Suche des Mörders macht oder unter den Erinnerungen ihrer Mahlzeiten leidet. Eine Verbindung zum Hauptcharakter wird einfach nicht aufgebaut und macht die ganze Geschichte rund um Gwen damit irgendwie flach und trocken.

Dazu kommt ein Zeichenstil, der sicherich Geschmacksache ist. Auch die die Cover schon andeuten, die Zeichnungen sind sehr "bold", einfach und fast schon flach. Hauptsächlich einfarbige Füllungen der Tuschezeichnungen, kaum Schatten oder Dynamik. Sehr Oldschool, fast schon an Pop-Art erinnernd. Nicht unbedingt das höchste aller Gefühle aber wie gesagt Geschmackssache. Bei mir hat der Zeichenstil nicht gerade zu größerer Begeisterung beigetragen.

Ich konnte mich mit iZombie und Gwen einfach nicht anfreunden. Der Funke ist zu keiner Zeit übergesprungen und hat mich nicht gefesselt. Schade eigentlich, denn die Storyline klingt doch interessant. Aber hier hätte man meines Erachtens nach mehr daraus machen können. Vielleicht gar nicht mit einer anderen Story, sondern einfach mit einem saubereren Aufbau. Landet leider nicht auf meiner Favoriten Liste.



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