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Dienstag, 3. Mai 2016

Origin oder Klon - Falls the Shadow

Für unseren privaten kleinen Buchclub war es wieder an Zeit für das monatliche Buch. Diesmal fiel die Wahl auf ein mir vollkommen unbekanntes Buch - "Falls the Shadow" - also auf in komplett unbekanntes und erwartungsfreies Abenteuer!


Als Kind musste Cate Benson von ihrer Schwester Violet Abschied nehmen. Doch zum Glück nicht für lange, denn ihre Eltern hatten schon bei ihrer Geburt ihrer beidne Töchter Klone anfertigen lassen um diese Verluste nicht erleben zu müssen. Dank neuester Technologie - und einem perfekten Erinnerungsvermögen - gliedert sich die neue Violet schnell in die Familie ein als wäre nichts passiert.

Doch Jahre nach dem Austausch steht der Klon von Violet unter Beschuss. Denn das beliebteste Mädchen der Schule wurde ermordet und der Klon steht unter Verdacht ist sie doch seit dem vermuteten Mord nicht mehr auffindbar. Cate glaubt als eine der wenigen an die Unschuld ihrer Schwester und macht sich auf die Suche nach ihr und der Wahrheit. Einer Wahrheit die größer ist als nur ein Mord.


Eine Geschichte übers Klonen - im Gegensatz zu den vielen royalen Liebesgeschichten im Young Adult Bereich momentan mal wieder ein wenig Abwechslung. Kann schon mal nicht schaden!

Die Story startet recht gemächlich zieht aber dann doch recht schnell an Spannung und Geschwindigkeit an. Keine sture Hetzerei durch Verfolgungen aber doch relativ fast-paced. Gerade der Zwiespalt von Cate zwischen ihrer Klon-Schwester und den Vorwürfen gegen diese machen die Geschichte interessant und geben ihr wirklich eine persönliche und tiefere Note. Denn Cate ist nicht stur von der Unschuld iher neuen Schwester überzeugt sondern sie will die Wahrheit erfahren. Sie sticht nach und forscht selbst ohne auf die ganze Vorwürfe der Befürworter und Gegner von Klonen zu hören.

Trotzdem hatte ich mit Cate ein kleines bisschen ein persönliches Problem. So ganz mitfühlen konnte ich mit ihr nicht immer. Sie ist nicht das um Hilfe schreiende Mädchen und auch nicht die Superheldin im Alltag doch so richtig eine Position findet sie sich für sich selbst auch nicht. Zu schwammig ist ihr Charakter stellenweise um sich wirklich in die hineinversetzen zu können. Trotzdem ist sie auf jeden Fall auf ihre Art und Weise interessant und durchwegs spannende gestaltet. Aber irgendwie der letzte richtge Kick hat mir bei ihr gefehlt.

Zum Ende hin der Story hatte ich dann ein kleines Problem mit der Geschichte, worüber sich aber doch recht einfach darüber hinwegsehen lässt. Ohne zu viel zu spoilern (wer das gar nicht lesen will soll bitte diesen Absatz überspringen) war mir das Ende zu oft schon "zu Ende" um dann doch noch die Rettung in letzter Sekunde zu bringen. Das geht einmal in Ordnung aber danach sollte auch schon mal Schluss sein. Denn immer ist nun mal nicht die letzte Rettung zur Stelle und entweder sollte es dann nicht öfter zu solchen Situationen kommen oder auch einfach mal ein hartes Ende gesetzt werden. Hier wird mir zu oft im entscheidenden Augenblich gerade noch gerettet, aber das mag nur bei mir einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen haben.

Wie es sich für ein Jugendbuch heutzutage gehört spielt ab einem gewissen Punkt natürlich auch eine Liebesgeschichte mit hinein. Die ist - zum Glück - die größte Zeit nur Nebensache und bekommt nicht gar so viel Gewicht. Trotzdem ein gewisser Nachgeschmack bringt das schon mit, denn immerhin scheint es eigentlich unnötig für den Verlauf der Geschichte. Die paar Schmachterein hätte man getrost auslassen können auch.

Trotzallem muss man wirklich sagen: Die Seiten fliegen nur so dahin und das kann ja nichts schlechtes bedeuten. "Falls the Shadow" weiß zu unterhalten und zu fesseln, auch wenn es (noch) nicht das perfekte Buch und die pefekt Storyline trifft. Aber "Falls the Shadow" ist auch das Debut von Stefanie Gaither und schlägt damit doch recht gut ein. Denn die Story trifft einen Nerv, der auch in unserer Gesellschaft schon langsam immer wieder mit einschwingt. Wie weit darf die Wissenschaft gehen? Wie viel darf man opfern um seine eigene Familie so lange wie möglich unbeschadet am Leben zu erhalten? Wie tief darf man technologisch in den Menschen als Wesen eingreifen? Alles sehr starke und kritische Fragen die unbewusst aber doch hier alle angeschnitten werden. Wirklich ein gelungenes Debut mit noch mehr Potential!


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