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Montag, 25. April 2016

Wonder Woman Göttin des Krieges 1

Sie war das Highlight von "Batman VS Superman" und das alleine sollte eigentlich traurig sein. Aber jetzt geht es eben nicht um die beiden Superhelden sondern um den geheimen Star - "Wonder Woman" selbt.

Wonder Woman Göttin des Krieges Panini Cover

Nachdem ihre Mutter in Stein verwandelt wurde ist jetzt Diana die Göttin des Krieges und damit die Anführerin der Amazonen. Doch es fällt ihr einerseits nicht leicht den Platz ihrer Mutter einzunehmen und zeitgleich auch noch ihre Pflichten in der Justice League zu erfüllen.

Auf Grund ihrer Abwesenheit auf ihrer eigenen Paradiesinsel kommt es unter den Amazonen immer mehr zu einem Aufstand. Diana soll sich entscheiden ob ihre Göttin sein will oder sich lieber den Menschen verpflichtet. Hinterrücks wird ihre gezeigte Schwäche natürlich sofort ausgenutzt und eine böse Rivalin für den Thron steht bereit. Kann Wonder Woman den Spagat zwischen ihren Pflichten als Göttin und der Justice League meistern?


"Wonder Woman - Göttin des Kriegs 1" fährt sofort mit einer starken Story auf. Auch wer die Vorgeschichten dazu nicht kennt (so wie ich) der kommt super leicht in die Geschichte hinein und ist sofort voll im Bilde. Zwischen der Paradiesinsel und der Erde hin und her gezogen steckt Wonder Woman wirklich in einer verzwickten Lage die sich von Seite zu Seite zuspitzt um dann in einem tollen Ende zu gipfeln. Man kann den Comic gar nicht erst weglegen, weil man Diana beistehen will, ihre Entscheidungen mitverfolgen will und einfach zu sehr gefesselt von der Story ist.

Auch den Spagat zwischen der Paradiesinsel der Amazonen und der Erde schafft die Ausgabe mit Bravour. Denn auf beiden Seiten gibt es eine eigene Geschichte, einen eigenen roten Faden. Beide Seiten haben ihre Relevanz und spielen auf Grund von Wonder Woman perekt ineinander. Man kann die Zerrissenheit von Diana fast schon spüren.

Gerade der Charakter von Wonder Woman macht diesen Band extrem aus. Denn trotzdem sie eine so starke Frau ist und sicherlich ein Vorbild des Feminismus so untergraben sie hier Zweifel. Denn auch eine Wonder Woman kommt irgendwann an ihr Ende und muss sich entscheiden. Doch gerade diese Selbstzweifel und die Angst die man von Wonder Woman verspürt macht die Spannung aus. Denn insgeheim weiß man oder erwartet man einfach, dass sie es schaffen wir. Auch wenn die Gefahr und die Belastung immer größer wird.

Zur Optik braucht man hier nicht viel zu sagen, außer man will lange und breit ins Schwärmen kommen. Die Panels sind so geladen und voller Action, Emotion und Geschichte - genau wi es sein soll! Von schnelllebigen aber detaillierten Actionszenen bis hin zu traumhafent Einseitern ist alles dabei. Die Bilder sprechen hier wirklich ihre eigene Sprache und unterstützen den Comic zu 100%. Natürlich ist ein gewisser sexy Faktor dabei, gerade wenn man an Wonder Womans Rüstung denkt aber das gehört dazu. Man kann einfach nur von den wundervollen Bildern und Zeichnungen schwärmen die David Finch hier er schaffen hat!

"Wonder Woman - Göttin des Krieges 1" ist wirklich ein perfekter Comic in jeder Hinsicht. Story, Charakter und Optik. Das passt alles in perfektem Zusammenspiel - wirklich eine herrliche Symbiose!


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