Drop Down MenusCSS Drop Down MenuPure CSS Dropdown Menu

Freitag, 15. April 2016

Ducktales Wohoo - Howard the Duck

Er hat einen neuen Auschwung erfahren durch seinen Auftritt in der After-Credit-Scene bei "Guardians of the Galaxy". Jetzt ist er nach längerer Pause und früheren Streitigkeiten zwischen Disney und Marvel wieder zurück auf dem Papier mit seinem eigenen Comic. Hier kommt Howard the Duck - Wohooo!


Auch ein Erpel muss irgendwie seinen Unterhalt verdienen und Howard the Duck stellt dafür seine Dienste als Privatdetektiv zur Verfügung. Doch das Geschäft läuft nicht unbedingt rosig und die Ente ist um jeden Job dankbar.

Umso besser, als dann ein gebrechlicher alter Mann vor seiner Türe steht und ihn auf die Suche nach einer verloren gegangenen oder gestohlenen Kette macht. Der Erpel hätte ja nicht wissen können, dass ihn diese Suche quer durch das Universum katapultiert.


Alleine eine Ente als "Superheld" oder zumindest als Mitstreiter im Marvel Universum hat von Grund auf weg einen gewissen Witzfaktor. Genau darum erwartet man (oder zumindest ich) sich auch einen wirklich lustigen und unterhaltsamen Comic rund um den gefierderten Freund.

Doch daran mag es vielleicht auch gescheitert sein, dass der Band nicht ganz so überzeugen konnte. Die Story ist auf jeden Fall unterhaltsam und durchaus auch so interessant, dass man sie bis zum Schluss weiterverfolgen möchte. Aber der letzte Funke springt irgendwie nie so ganz über, das wirkliche Witz-Feuerwerk oder die nervenzerreißende Spannung bleiben einfach aus. Die Story ist vollkommen in Ordnung aber damit auch eben nur Mittelmaß und nicht das Gelbe vom Ei.

Die Ente selbst ist auf jeden Fall lustig, aber auch auf eine sehr trockene und fast schon harsche Art und Weise. Die Wortspiele rund um seine Quakschaft und sein eher flacher Humor machen Laune, stumpfen ab einem gewissen Punkt dann aber auch ein bisschen ab und werden fast schon ein wenig langweilig. Denn spätestens nach der dritten Entenanspielung hat jeder Leser kapiert, dass der Witz an der Sache daran liegt, dass der Protagonist eine Ente ist - wer hätte das auch bei dem Titel vermutet.

Spannend und abwechslungsreich machen den Band aber auch jeden Fall die unterschiedlichen Reisen und Zwischenstops die die Ente erlebt. Denn dabei darf man sich auf bekannte Gesichter wie die Guardians, Spider-Man und seine Tante May als auch Dr. Strange oder Black Cat und She-Hulk freuen. Das bringt Dynamik hinein und auf jeden Fall einen schönen Bezug zu den bekannten Helden.

Zu der mittleren Story gesellt sich ann auch noch ein Zeichenstil, der in Ordnung ist, allerdings nicht mit den fast schon Kunst artigen Zeichnungen vieler anderer Comic-Zeichner mithalten kann. Sehr traditionell und "einfach" passt er zwar, gibt der Geschichte aber auch nicht noch mal einen zusätzlichen Frischekick um positiver aufzufallen.

Neben der Hauptstory darf man sich zwischen den einzelnen Kapiteln noch über die ein oder andere Kurzgeschichte abseits der Story freuen. Diese sind unterhaltsam und bringen zwischendurch etwas Abwechslung in das Geschehen. Lockert die Story auf jeden Fall auf ohne abzulenken.

Im Überblick gesehen ist "Howard The Duck" nicht schlecht aber eben auch nicht der Oberburner. Das Potential für einige tolle Geschichten gespikt mit schwarzem trockenen Humor ist da und der Grundstein gelegt. Nach oben ist auf jeden Fall noch Luft aber der Erpel kann für sein Geld schon unterhalten.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...