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Sonntag, 24. April 2016

Bizarr, bizarrer - Bizarro

Es war an der Zeit herauszufinden was es mit Bizarro auf sich hat. Wer ist Bizarro, was tut er und wieso sieht er aus wie Superman? Dafür kam der neue "Bizarro" Comic genau recht


Bizarro will so sein wie Superman - ein Held. Doch leider läuft nicht alles so gut wie er sich das immer erhofft und so richtet er zumeist mehr Schaden an, als gut wäre. Genau deshalb soll er aus Metropolis weggebracht werde und Clark Kents Kumpel Jimmy Olsen fällt die Aufgabe zu ihn nach Kanada zu bringen.

Doch ein Trip nur nach Kanada wird das mit Bizarro an der Seite nicht, denn nicht jeder versteht seinen verdrehten Wortschatz.

Bizraro ist also der Anti-Superman, eine 180 gedrehte Version von ihm, die gerne Held sein möchte aber doch ein wenig zu tollpatschig dafür ist. Klingt ja grundsätzlich ganz amüsant.

Was natürlich den größten Witzfaktor bringt: Bizarros Sprache. Denn er verdreht alles ins Gegenteil und macht es so nicht immer einfach zu verstehen was der Gute denn jetzt wirklich meint. Denn wenn er etwas hasst, dann liebt er es eigentlich. Wenn er wissen möchte ob Jimmy sein "übelster Freund" ist dann hätte er ihn gerne als "besten Freund". Grundsätzlich sicher ein Faktor, der einiges an Witz mitbringt - gerade weil auch die anderen Charktere in dem Comic nicht verstehen - aber auch Grund warum es gar nicht so leicht ist Bizarro zu lesen. Denn man sollte sich schon konzentrieren wenn man alles verstehen will was Bizarro einem in seinem etwas dämlichen Deutsch mitteilen will.
Ein Witzfaktor, der die Story fast auch ein klein wenig anstrengend macht.

Dazu kommt der Roadtrip nach Kanada der - naja - für mich auch nicht so spannend war. Klar passiert natürlich alles was einem nicht passieren sollte (das Auto geht kaputt, man bleibt in einer Geisterstadt hängen,...) aber so richtig will der Spaß nicht überschwappen. Es sind immer wieder ganz gute kleine Spaßmacher dabei, aber ein dauerhafter Lacher bleibt irgendwie nicht. Abgesehen von Bizarros Sprache kommt selten etwas wirklich komisches. Darum ist auch der Raodtripp eher mäh als wirklich witzig.
Ein bisschen aufgebessert wird die Story durch die vielen kleinen Gastauftritte von Persönlichkeiten die man von DC kennt. Da wären natürlich Superman, Zatanna oder auch der Riddler und Batman um nur einige wenige zu nennen. Ein nettes Add-On aber halt nicht der Hauptteil worum es geht.

Wenn man sich die Zeichnungen ansieht - die passen wirklich wie die Faus aufs Auge auf den Comic. Recht einfach gehalten was Details angeht aber sehr witzig (fast schon ein bisschen kindlich) angehaucht. Von daher auf jeden Fall witzig anzusehen.

Was jedoch ein sehr kleines aber dafür wirklich witziges kleines Gimmick ist - Bizarros Art setzt soch wirklich durch den Comic durch. Die einzelnen Issues sind verkehrt nummeriert und zum Schluss steht nicht das Ende sondern der Anfang. Kleinigkeiten die aber wirklich nett durchdacht sind. Das reißt zwar die Story nicht raus, bringt aber zumindest ein bisschen zum Schmunzeln.

So wirklich Freunde werden Bizarro und ich wohl eher nicht werden - der Spaß springt einfach nicht über und die Sprache von Bizarro macht zwar Laune aber auch nicht so viel, dass es für einen kompletten Band reicht. Der verdrehte Witz ist recht schnell ausgelutscht und bleibt leider fast schon auf der Strecke. Sicherlich unterhaltsam wenn man sich komplett darauf einlässt und sich wirklich Zeit nimmt beim Lesen - aber für mich leider zu wenig unterhaltsam im Gesamten.


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