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Sonntag, 6. März 2016

Vampire und Verseuchte - Unsterblich 01. Tor der Dämmerung

Nach "Talon" wollte ich auch mal in eine der anderen Geschichten von Julie Kagawa hineinschnuppern. Es müssen ja nicht immer nur Drachen sein, wie wäre es zwischendurch mal mit Vampiren?


Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr, denn die Dunkelnheit - die Vampire - haben die Städte übernommen und die Menschheit mehr oder weniger versklavt. Doch Allie lebt im Aufstand gegen die Vampire, denn sie weigert sich freiwillig als Nahrungsquelle zu dienen. Gemeinsam mit ein paar anderen überlebt sie am Rande der Vampirstadt, immer in Gefahr vor andern Gruppen und den Untoten mit dem Versuch zu Überleben.

Doch Überleben ist nicht so einfach, denn was passiert, wenn das eigene Leben auf der Kippe steht und Allie nur mehr ein einziges Ausweg bleibt um zu überleben...


Mit dem ersten Teil der "Unsterblich" Trilogie hat Julie Kagawa wirklich eine Vampirwelt geschaffen, die unterhaltsam, spannend und packend ist. Die Story ist angenehm fesselnd und lässt kaum wirklich Wünsche übrig. Dauerhaft kann man mitfiebern, wird aber nicht von unmenschlicher Spannung gequält oder auf die Folter gespannt.

Zudem gibt es über die doch gut 600 Seiten zwei große Storystränge verteilt, die einen schönen Übergang in den zweiten Teil schaffen. Denn wo man glaubt die Geschichte sei bereits zu Ende, dort fängt sie gerade wieder von Neuem an und macht wirklich Neugierde auf Band 2.

Allerdings muss man auch sagen, so unterhaltsam die Geschichte ist, so wenig wirklich aufregend ist der große und ganze Storyplot dann. Einige Teile der Geschichte sind durchwegs vorhersehbar und nehmen somit ein bisschen die Überraschung aus der Geschichte. Nicht das es langweilig werden würde, aber so richtig unter Strom steht man auch nicht. Eine nette Vampirgeschichte für einen Read zwischendurch, aber nicht wirklich tiefgründig oder auf hohem Niveau unterhaltsam.

Die Charaktere mit denen man konfrontiert wird sind auch auch durchwegs in Ordung, allerdings doch sehr klischee behaftet. Allie - die Hauptprotagonistin - ist natürlich selbstbewusst wie geht nicht mehr und hat überhaupt keine Probleme in einer so rauen Welt zu überleben. Zudem scheint sie sehr einfach mit etwaigen "Änderungen des Lebensstils" zurecht zu kommen. Ohne zu viel zu spoilern (auch wenn es fast schon aus der Geschichte herauslesbar ist) war mir da ihre "Einsicht" doch etwas zu leicht und beinahe schon wirkliche emotionale Veränderungen.

Keine schlechte Story und auf jeden Fall unterhaltsam ohne Längen auf doch sehr viel Stoff. Allerdings eben auch nicht wirklich das goldene unter den Eiern. Eine nette, durchaus neue und andere Vampirgeschichte für Zwischendurch. Die Fortsetzungen kann man sich sicherlich auch überlegen anzuschaffen, aber auf die ersten Plätze der Wunschliste rutschen sie nicht.


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