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Dienstag, 15. März 2016

Journey to Star Wars Episode 7 - Verlorene Welten

Es geht gleich mal weiter, denn nach dem kurzen Luke Abenteuer kann man durchaus schon mal mehr Hunger auf Star Wars Action bekommen. Nachdem ich von "Verlorene Welten" bis jetzt nur gutes gehört hatte war endlich die Zeit reif dafür.

Verlorene Welten Star Wars Panini Cover

Thane und Ciena wachsen auf einem kleinen unscheinbarem Planeten im Äußeren Rand auf. Getrennt durch die herrschende Zwei-Klassengesellschaft sollten die beiden eigentlich nicht viel miteinander verbinden, doch sie haben beide den selben Traum: für das Imperium zu arbeiten und Pilot zu werden. So beißen sie sich gemeinsam durch die imperiale Akademie und dürfen die große weite Galaxie sehen.

Doch womit die beiden nicht gerechnet hätten, dass sich ihre so innige Freundschaft irgendwann zu mehr entwickeln könnte und, dass die Arbeit bei der imperialen Flotte vielleicht doch nicht der einzige Weg ist, einen bevorstehenden Krieg zu verhindern. Aber wie werden sich die beiden entscheiden wenn ihre persönlichen Gefühle sie in den Konflikt zwischen Rebellen und Imperium bringen?


Meine Erwartungen waren hoch - gerade weil die Meinungen zu "Verlorene Welten" so gut waren und ich auch von Claudia Grey eigentlich bis jetzt nur Gutes gehört hatte - obwohl ich selbst noch keines ihrer Bücher gelesen habe. Doch vielleicht waren sie zu hoch, denn sie wurden eigentlich bitter enttäuscht.

Die Geschichte ist zwar durchaus interessant, hat ihre spannenden Momente und kann sicherlich auch auf ihre Art und Weise überzeugen. Auch die Charaktere sind wirklich sympathisch und nachvollziehbar, der Schreibstil irssinnig angenehm und leicht. Aber der große Titel "Star Wars" darüber störte mich im Fortlauf der Geschichte doch sehr. Denn wo Star Wars draufsteht sollte auch ein bisschen mehr Star Wars drinnen sein und nicht nur eine Liebesgeschichte in die Galaxie verpackt werden.

Wer das Buch gelesen hat (und mochte) wird sicherlich sagen: aber man bekommt ganz viele Star Wars Elemente und Ereignisse, die man aus der alten Trilogie kennt und liebt serviert. Aus neuen Blickwinkeln und mit richtiger Einsicht in die imperiale Flotte oder die Rebellen. Klar macht das für einen Star Wars Fan Laune, allerdings auch nur für die wenigen Seiten bei denen man der Zerstörung von Alderaan oder der Schacht auf Hoth bewohnen kann. Aber das alleine genügt einfach nicht. Denn die Anlehnung an die Ereignisse der alten Trilogie ist war schön und schafft einen tollen Rahmen aber macht die Geschichte nicht aus. Danach versinkt man wieder in eine ach so schmalzige und verzwickte Liebesgeschichte. Der Star Wars Faktor ist einfach zu wenig, das Hauptaugenmerk liegt auf der Verbindung zwischen Thane und Ciena und könnte in jeder Sci-Fi Welt stattfinden.

Dazu kommt, dass mir persönlich das Hin un Her zwischen den beiden zu klischeehaft war. Beide reden die ganze Zeit von Ehre und Loyalität, brechen ihre eigenen Vorsätze dann im Endeffekt aber dann doch jedes Mal, wenn es für die Ehre oder Loyalität der "eigenen Seite" wichtig werden würde. Da trieft dann schon ein bisschen sehr starkt der Kitsch aus den Zeilen.

Ich habe -je näher ich dem Ende gekommen bin - die Seiten irgendwann nur mehr richtiggehend überflogen. Wer alle paar Zeilen einen Satz gelesen hat, konnte sich die Story auch zusammenreimen. Die Tiefe fehlte mir einfach und ich bin nicht gemacht für den typischen Kitsch von Lovestories.

Ich hatte wahrscheinlich einfach die falschen Erwartungen daran, hatte mit mehr Action und Weltraumschlachten gerechnet als mit einer so großen Lovestory. Wenn man das im Auge hat, dann ist "Verlorene Welten" sicherlich ein toller Roman - auch mit Star Wars Bezug. Aber für mich gerde gegen Ende hin dann leider nur mehr ein Überfliegen der Seiten aus Langeweile. Man sollte hier eben nicht vergessen, dass "Verlorene Welten" ein Jugendbuch im Star Wars Universum ist.

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