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Mittwoch, 24. Februar 2016

Subtiler Horro - Providence 1

Das Cover wirkt düster, die Story soll sich an HP Lovecraft anlehnen und dem subtilen Horror fröhnen. War ja klar, dass ich da zugegriffen habe.

Providence 1 Panini Cover

Robert Black ist Zeitungsredakteur, doch nicht wirklich zufrieden in seinem Job. Nach dem Tod seines Liebhabers beginnt er sein Leben zu überdenken und kündigt seinen Job. Er will sein eigenes Werk schreiben und macht sich dafür auf die Reise. Denn der Wissenschaftler Dr. Alvarez hat ihn ihm das Interesse an alten Mythen geweckt.


"Providence" ist wirklich ein Werk des subtilen Horrors. So subtil, dass man ihn stellenweise schon sehr tief suchen muss um ihn überhaupt zu finden.

Die Story ist leider recht verwirrend und konfus, gespickt von Anspielungen am Lovecraft und seine Werke, doch leider wartet man vergeblich auf einen Höhepunkt der Geschichte. Die Recherchearbeiten von Robert Black ziehen sich durch die Kapitel und werden immer wieder von neuen unheimlichen Charakteren und Erkenntnissen gespickt, doch so richtig kommt kaum Spannung auf.
Eher verliert man stellenweise sogar ein bisschen den Fade in der Hauptstory.

Die Unklarheiten des Comics werden zwar dadurch wett gemachen, dass man zwischendurch (nach jeder der vier enthaltenen Ausgaben) die handschriftlichen Notizen von Robert Black in Form seiner Tagebucheinträge verfolgen dar. Das hilft zwar einerseits auf die Sprünge wenn man die vorangegangenen Comic Elemente eher mit mehr Fragezeichen im Kopf beendet hat als wirklich Konsens zu finden, andererseits stört es beinahe den Fluss des Comics. Denn für einen Comic ist die Geschichte auf Grund dieser Mitschriften und zusätzlichen Artikelausschnitten sehr textlastig und fast schon mehr romanartig. Persönlich fand ich diese Passagen eher stören und aufhalten - auch wenn sie Licht in die Geschichte bringen.

Was das Optische angeht kann man nicht wirklich etwas aussetzen. Die durchwegs düstere und mystische Stimmung bringt Jacen Burrows gekonnt aufs Papier. Doch das alleine kann die Geschichte leider nicht retten, denn die steht nun doch im Vordergrund. Auch wenn Alan Moore ein Meister des Comics und profilierter Autor ist, so hat "Providence" für mich leider zu viele langatmige Stellen und zu wenig Höhepunkte um wirklich Spannung zu erzeugen.
 

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