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Samstag, 13. Februar 2016

Dark Elements. Eiskalte Sehnsucht

Nach "Dark Elements. Steinerne Schwingen" war natürlich klar, dass auch "Eiskalte Sehnsucht" ins Regal muss. Denn dieser Cliffhanger war nur allzu böse und man muss die Story einfach weiterverfolgen.


Nach dem tragischen Endkampf in Teil eins ist Layla hin und her gerissen. Einerseits ist sie froh darüber den Kampf überstanden zu haben und vorallem überlebt zu haben, andererseits würde sie gerne zurück und Roth retten. Über diesen Verlust kann sie auch Zayne vorerst nich hinweg trösten.

Doch in einem Haus voller Gargoyles bleibt natürlich nicht lange alles ruhig, denn plötzlich steht niemand anderer als der Dämon Roth wieder auf der Matte - denn wie es scheint ist das Ritual doch nicht so glatt gelaufen wie gedacht. Denn nicht nur Roth ist wieder zurück auf der Erde, wie es scheint noch etwas anderes...


Der Endkampf in "Steinerne Schwingen" hat mehr als nur Lust auf mehr gemacht, vor allem weil klar war, da muss noch mehr kommen. Die Story startet dahingehend auch wirklich sofort voll durch. Nach kurzer Eingewöhnungsphase und schnellem Rückblick überschlagen sich die Ereignisse und es geht Schlag auf Schlag los. Roth ist wieder - Laylas Fähigkeiten verändern sich und Zayne scheint sich mehr zu Layla hingezogen zu fühlen als lange vermutet. 

Doch leider steckt genau da auch ein klein wenig der Hund drinnen. Denn gerade weil die Story durchaus gut weg startet, schläft sie -  was die Geschichte betrifft - leider sehr schnell auch wieder ein. Die Bedrohungen geraten in den Hintergrund, alles dämonische wird mehr zur Nebenstory als zum Hauptplot. Stattdessen darf man sich bis gut zur Hälfte auf Liebesproblematiken auf Grund der ungeklärten Dreiecksbeziehung freuen. Zwischen Zayne und Layle geht es romantisch her, während Roth und Layle mehr ihre erotischen Streiterein ausfechten und keinen gemeinsamen Nenner finden. Fast schon ein bisschen überzogen wirkt das Hin und Her zwischen Layla und ihrem Wächter/Dämon - von zu schnulzig bis zu erotisch ist alles dabei. Im besten Fall auch noch innerhalb von wenigen Seiten. 

Dazu gesellt sich auch, dass die vorher doch so sympathischen Charaktere dem Leser eventuell schon mal kurz auch auf die Nerven gehen können. Layla wird sehr weinerlich und sprunghaft, Zayne mutiert vom Beschützer zum romantischen Kuscheltier und aus Roth wird statt dem starken Dämon ein sich selbst geißelnder Haufen Elend. Für manche mag das nach starker Charakterentwicklung klingen, doch stellenweise wird es einfach zu viel. Das Hin und Her zwischen den beiden Männern von Layla ist einfach sehr übertrieben und.

Ein gewisse Faktor an Liebelein ist ja grundsätzlich gar nicht das was stört, sondern einfach die extreme Dominanz in der ersten Hälfte des Buches. Wer hier auf dämonische oder engelsgleiche Action oder auch gar nur ein klein bisschen Spannung wartet muss leider lange suchen.

Erst sehr spät (nach der Hälfte) zieht die Story wieder erzähltechnisch auch an und kommt zumindest ein bisschen in Fahrt. Endlich gibt es neue Ansätze, eventuelle neue Gegner und gefährliche Begegnungen. Dazu mischen sich dann ein paar absichtlich falsch gesteute Vermutungen die für große Aha-Effekte sorgen und wirklich überraschen können.

Auch das Ende kann dann doch wieder überzeugen - natürlich mit einem fetten Cliffhänger. Der macht wieder extreme Neugierde auf den weiteren Band. Diesmal kann man eigentlich doch schon fast sicher davon ausgehen, dass der nächste Teil doch wesentlich nervenaufreibender wird - und das nicht (nur wahrscheinlich) auf der liebestechnischen Seite von Layla.

Grunsätzlich eine tolle Fortsetzung, die aber ein bisschen mehr Action und weniger Liebesdreieck vertragen hätte. Denn die Story an sich bietet so viel Ansatzpunte, dass man nicht mit fast schon nervenden Liebelein die Seiten füllen müsste. Wo der erste Teil eine so gute Balance geschaffen hat, focusiert der zweite Teil zu sehr auf die Dreiecksbeziehung. Für den nächsten Teil kann man nur hoffen, dass die zwei Jungs erst mal ein wenig nebenbei liegen bleiben und die Geschichte mehr Fahrt aufnimmt. Denn der Ansatz ist da und sollte hoffentlich gut genützt werden!


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