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Mittwoch, 13. Januar 2016

Heckenburg in der Pampa - Schattenschläfer

Es ist immer wieder toll, wenn unerwartet gute Literatur im Briefkasten landet - gerade wenn einem eine Thriller Reihe mal wieder besonders gut gefällt. Darum war es umso erfreulicher "Schattenschläfer" - den neuen Paul Finch - aus dem Briefkasten zu fischen und natürlich gleich zu verschlingen!

Schattenschläfer Pail Finch Piper Cover

Nach dem Sieg über die Nice Guys hat Heckenburg alles stehen und liegen gelassen und sich versetzen lassen. Ein kleines Dorf im Norden von England darf sich jetzt seiner beglücken und dort genießt er den "langweiligen" Polizisten Alltag. Doch sogar mitten in der Idylle holt Heckenburg der Horror ein - denn was mit zwei verschwundenen Wanderern beginnt wird schnell zu mehr.

Insbesondere mehr, weil es scheint, dass ein alter und extremst brutaler Killer wieder zurück ist. Jener Killer, dessen Fall Heckenburgs Exchefin Gemma zu ihrem Erfolg verholfen hat.


Paul Finch ist wieder mit neuem Stoff da und hat natürlich wieder den guten alten Heckenburg im Gepäck. Nach "Mädchenjäger", "Rattenfänger" und "Spurensammler" kommt mit "Schattenschläfer" der vierte große Fall des eigensinnigen und intuitiven Polizisten und Ermittlers auf Papier.

Heckenburg ist so eigen wie eh und je und genau dafür liebt man ihn. Jetzt wo er glaub endlich zur Ruhe kommen zu können, holt ihn ja doch wieder alles ein. Doch gerade seine unkonventionellen Ermittlungern und seine merkwürdige und trotzdem liebenswürdige Art machen den Charme des Ermittlers aus. Heck ist einfach eine gelungene Abwechslung zu all den strikten und korrekten Polizisten die man sonst oftmals in Thrillern kennen lernen muss. Er verlässt sich einfach auf sein Gespür, seinen sechsten Sinn für das Verbrechen.

Die Story ist wieder spannend und wirklich unvorhersehbar. Der Fall bringt einen richtig außer Atem - einerseits weil die zu trage kommende Zeitspanne der gesamten Geschichte diesmal sehr kurz ist und andererseits weil hier nicht gerade mit Grausamkeiten gegeizt wird. Der Thriller läuft zwar nicht vor Blut über, aber wenn es da ist, kann es schon durchwegs grausam werden.
Ein kleines Manko - der Start ist diesmal ein klein wenig langsam, erst die zweite Hälfte ist wirklich die Manier die man von Paul Finch und Heckenburg kennt. Ab dann gibt es kein Halten mehr auf den Seiten aber der Beginn ist etwas langsam und gemächlich. Allerdings passt das eben genau auch auf das verschlafene Örtchen mit dem es Heckenburg jetzt zu tun hat: also nur ein ganz kleiner Kritikpunkt.

Die Serie rund um Heckenburg mausert sich wirklich immer mehr. Jeder Fall hat seine Überraschungen, die Ermittlungen werden nicht langweilig geschweige denn wiederholen sie sich. Wer auf der Suche nach spannenden Thrillern ist - die hoffentlich in ihrer Serie noch einige Zeit weitergeführt werden - der ist bei Paul Finch wirklich auf der richtigen Spur. Die Charaktere, der Schreibstil, die Story - hier sitzt einfach alles!

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