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Samstag, 26. Dezember 2015

Es geht weiter - Die Magie der tausend Welten: Der Wanderer

"Die Gilde der schwarzen Magier" von Trudi Canavan war eine wahre Erscheinung der Fantasy für mich. Danach zählte sie zu einer der besten Fantasy-Autorinnen für mich. "Die Magie der tausend Welten: Der Begabte" war der eher zurückhaltenden Start in eine neue Trilogie. Mal sehen was der zwiete Band so mit sich bringt.


Tyen hat seine Welt verlassen und durchstreift die Welt auf der Suche nach Wissen. Denn er will das verzauberte Buch Pergama wieder in einen Menschen zurück verwandeln. Doch als er mit Valhan endlich jemanden gefunden hat, der im helfen könnte verlangt dieser eine Gegenleistung: Verrat an seinen alten Freunden.

In der Zwischenzeit wandert Rielle zwischen Verbannung und Rettung durch die unterschiedlichen Welten.


Schon " Der Begabte" war kein Highlight aus der Riege von Trudi Canavan für mich. Doch leider bessert sich das auch bei "Der Wanderer" nicht. Bereits in den ersten Seiten war klar, diese Trilogie der Autorin wird nicht zu meinen Lieblingen zählen, komme was da wolle.

Die Story braucht irsinnig lange, bis sie wirklich ins Laufen kommt. Ohne kurzes Throwback wird man in die Geschichte geschmissen, wer demnach den ersten Band nicht gerade davor gelesen hat mag so seine Schwierigkeiten bekommen. Denn so komplex und aufwendig die Story sein mag, so wenig schnell findet man sich auch wieder hinein. Doch daran hat nicht unbedingt nur die Geschichte an sich zu tun, sondern auch der Aufbau des Buches sowie der Schreibstil der Autorin.

Denn immernoch arbeitet das Buch separat an zwei Geschichten - Rielle und Tyen - getrennt voneinander. Damit darf man sich abschnittsweise stark auf Rielle konzentrieren (die im Klappentext überhaupt nicht erwähnt wird aber genausoviel Platz einnimmt wie Tyen und das Buch sogar eröffnet) um dann in einen komplett anderen Abschnitt gerissen zu werden und Tyen zu folgen. Das verwirrt zunehmend und macht das Lesen anstrengend.

 Der Schreibstil tut seines dazu. Denn der ist anstrengend komplex und stellenweise extrem ausschweifend. So können Geschehnisse teilweise immens in  die Länge gezogen werden - was das Lesen anstrengend und langwierig macht. Banaliäten werden oftmals so lange und ausgiebig behandelt, dass man schon versucht ist einfach Absätze zu überspringen während dann die wichtigen Parts zu schnell abgehandelt sind und schon mal überhastet wirken können. Wer auf blumige und detaillierte Beschreibungen steht, der wird sicherlich glücklich werden, doch alleine etwas exaktere Schreibstil könnte das Buch um gut 200 Seiten verkürzen.

Auch der getrennt betrachtete Plot reißt da leider nichts mehr raus, denn die Spannung fehlt, die scheinbare Komplexität der Story nimmt sich selbst den Wind aus den Segeln und zieht sich in die Länge. Dadurch wird das Lesen beinahe anstrengend und langwierig.

Es mag einzig und alleine an mir liegen, dass sich meine Vorliebe für Bücher und Geschichten sowie Schreibweisen und Autoren in den Jahren wirklich verändert hat. Doch nach "Die Gilde der schwarzen Magier" und vielleicht noch "Sonea" ist Trudi Canavan in meiner Ansicht leider nur mehr schlechter geworden. Die Spannung fehlt, es wirkt als wäre die Luft aus den Geschichten herausgelassen und das alles wird nur durch ausschweifende Erläuterungen kompensiert. Schade, aber ich denke der letzte Teil der Trilogie wird seinen Weg gar nicht mehr in mein Regal finden. Trudi Canavan hat zum Glück ihre hartegesottenen und treuen Fans die genau das alles was ich kritisiere an ihren (neuen) Büchern lieben, aber bei mir ist leider der Zug abgefahren.


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