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Dienstag, 3. November 2015

Drachen unter uns - Talon: Drachenzeit

Geschichten mit Drachen finden bei mir ja immer Anklang. Da war es auch gar kein Wunder, dass ich unbedingt zum ersten Band der "Talon" Saga greifen musste. Mal sehen wie sich die neue Reihe von Julie Kagawa (viele kennen vielleicht von "Plötzliche Fee") so macht.

Talon Drachenzeit Julie Kagawa Heyne fliegt Cover

Ember und ihr Bruder Dante verbringen den Sommer am kalifornischen Strand bei ihren Verwandten. Ihr erster Sommer am Meer, ihr erster Sommer außerhalb der Betreuung von Talon, ihr erster Sommer rein als Mensch. Denn Ember und Dante sind Drachen, die Menschengestalt annehmen können und sie sollen sich in den Sommermonaten an das Leben als Mensch anpassen. Danach wartet ihre Zuteiling in das System von Talon auf sie.

Doch der Sommer läuft nicht so reibungslos und unauffällig wie es sein sollte. Denn in ihrer Stadt treibt sich außer ihnen noch ein weiterer Drache herum - ein Einzelgänger - der sich von dem System von Talon abgewandt hat. Aber wäre das noch nicht genug, verliebt sich Ember auch noch - in den gefährlichsten Menschen den sie in der Stadt treffen könnte - Garret, einen Soldaten der Sankt-Georg-Ritter, die Jagd auf Drachen machen.


"Talon" ist ein Jugendroman, wie er im Buche steht. Eine Mischung aus Spannung, Fantasy und eine bisschen Liebe - perfekt zusammengemischt und zu einer super Einheit verbunden.
Denn auch wenn die Geschichte vielleicht nicht unbedingt mit einem außergewöhnlichen Storyverlauf auftrumpfen kann, so weiß sie doch den Leser zu überzeugen und zu fesseln.

Die Grundstory, gerade wenn es um den verbotenen Kontakt von Ember und dem Einzelgängerdrachen oder auch der ersten Liebe zu genau ihrem eigentlichen Feind geht ist relativ leicht vorhersehbar, wenn man schon das ein oder andere Jugenbuch gelesen hat. Das Spiel mit dem Bad Boy und genau dem einen Jungen, in den man sich lieber nicht verlieben sollte, ist ein bekanntes. Doch trotzdem schafft es "Talon: Drachenzeit" auch in diese Geschichte die gewisse Würze hineinzubringen um dieses Dreiecksgespann interessant und lesenswert zu machen.

Nicht ganz unwesentlich dafür ist natürlich der Fakt, dass Ember ein Drache in ihrer Menschengestalt ist. Doch auch dieser zusätzliche Ticken Fantasy macht in Jugendbücher öfter mal seine Runden. Aber auch da lehnt sich die Geschichte rund um die Drachen nicht einfach nur an altbekannten Wegen an sondern geht ihrem eigenen Stil nach. Die Story bleibt die ganze Zeit über frisch und lebendig und macht wirklich Laune auf mehr.

Gerade das Ende zieht nochmal ordentlich an Spannung an und bringt einen Abschluss zu Band 2 ("Talon: Drachenherz" - erscheint im Jänner), der nichts anderes übrigs lässt als schon jetzt gespannt auf den Beginn von 2016 zu warten. 

Eine Drachen-Fantasy-Jugenbuch-Serie, bei der jeder fantastische Liebhaber von Jugendbücher ohne Sorge zugreifen kann - ganz egal ob jung oder vielleicht doch schon ein bisschen älter. "Talon" wird jeden Leser in den Bann ziehen und kurzweiligen Lesespaß bringen!


PS: Einziger Wehrmutstropen für mich: das Cover. Das Coverart ist auf seine Art "typisch deutsch" und erinnert sehr stark an die "Plötzliche Fee" Cover. Das an sich wäre noch gar nicht so störend (auch wenn das nicht unbedingt meinem Geschmack entspricht und schon sehr mädchenhaft ist). Schade finde ich es allerdings, dass der Drache auf dem Cover grün ist, obwohl Ember (die ja doch die Hauptfigur in "Talon" spielt) eigentlich in ihrer Drachenform rot ist. Da hätte man aus meiner Sicht ruhig das richtige Farbchema wählen können - ähnlich wie es die englischen Ausgaben gemacht wurde, das nur die Drachenschuppen in einem wunderschönen Rot darstellt.

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