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Freitag, 27. November 2015

Ein Polizisten Killer geht um - Cop Town

Wenn es um meine Lieblingsautoren im Bereich Krimi und Thriller geht, dann kommt in irgendeiner Art und Weise auch immer Karin Slaughter dabei vor. Nicht nur, dass ihr Name perfekt zum Genre passt, sie konnte auch schon oft genug mit ihren Thrillern überzeugen. Da war natürlich ihr neuester Thriller "Cop Town" eine Pflichtanschaffung.


In Atlanta geht ein Polizisten-Killer um. Innerhalb kurzer Zeit wurden mehrere Polizisten auf offener Straße regelrecht hingerichtet und erschosse. Nur Jimmy kommt durch einen glücklichen Zufall davon, kann seinen Partner allerdings nicht retten. Nach so vielen Anschlägen kochen die Gemüter über und der Polizei ist schnell jedes Mittel recht um den Täter zu stellen.

Jetzt startet die große Suche nach Verdächtigen und Kate Murphy bestreitet gerade jetzt ihren ersten Dienst bei der Polizei. Keine leichte Geschichte für den Neuling.


Bis jetzt hat Karin Slaughter eigentlich fast immer überzeugen können. Mit spannenden und fesselnden Geschichten die unter die Haut gehen. Gerade ihr Schreibstil ist dahingehend sehr wandelbar und findet sich immer in die unterschiedlichsten Gegebenheiten ein. So auch bei "Cop Town", doch in diesem Fall leider nicht unbedingt zum Guten. Denn die Sprache des ganzen Thrillers ist sehr vulgär, sehr grob und soll sich scheinbar dem Ton bei der Polizei anpassen. Jedoch wirkt das Ganze schon sehr übertrieben, sehr hart und viel zu ordinär. Nicht nur innerhalb des Polizeikollegiums dominieren sehr harte Töne, auch Freunde und Familie werfen sich nicht gerade sehr nette Umgangsformen an den Kopf. Das ganze Buch wird davon dominiert - wodurch die Story extrem untergeht.

Denn das was man von der Story mitbekommt ist immer eher nebensächlich. Die Ermittlungen gehen in Vergangenheitsrückblicken und psychologischen Einsichten in die Charaktere verloren. Zwischendurch wird ein bisschen Ermittlung eingestreut um am roten Faden zu bleiben, das ist allerdings nicht genug. Die eigentliche Story könnte viel schneller erzählt sein, schieb sich irgendwie selbst vor sich her.

Alleine durch den Umgangston und die andauernd Ausflüchte in nebensächliche Dinge konnte mich Cop Town leider nie packen. Das Weiterblättern war beinahe schon eine Qual, nur allzu leicht wurde man zu verführt einzelne Passagen schnell zu überfliegen um dann nur die wenigen Zeilen, die wirklich zum Fall gehörten, zu lesen. Leider gar nicht mein Fall - obwohl Karen Slaughter sonst ein Garant für gute Thriller ist!
 

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