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Dienstag, 10. November 2015

Natasha Romanoff in der Jugendliteratur- Black Widow: Forever Red

Ich bin ja ein "kleiner" Marvel Fan. So ein bisschen nur. Und Bücher lese ich auch hin und wieder mal. Wenn es gerade in den Kram passt... Darum war natürlich klar, dass ich die erst Young-Adult-Novel aus der Riege von Marvel lesen musste!


Vor eingen Jahren hat Natasha Romanoff - Black Widow - die junge Ava aus den Fängen von Ivan Somodorov gerettet und ihne getötet. Dem Ivon Somodorov, der auch sie selbst im Red-Room Programm ausgebildet und trainiert hat, damals noch für Russland.

Doch Jahre später stellt sich heraus, dass Somodorov scheinbar doch irgendwie überlebt hat und jetzt ist er erneut auf den Fersen von Natasha und Ava. Denn scheinbar haben die zwei mehr Verbindung als nur den einen Einsatz in der Vergangenheit...
Als wäre das noch nicht genug, wird auch noch ein Zivilist in die ganze Sache verwickelt - Alex. Doch ist er wirklich nur Zivilist in dieser Sache?


"Black Widow: Forever Red" - der erste Ansatz um Marvel auch in die Schiene der Jugendbücher einzuführen und das gleich mit einem der stärksten weiblichen Charaktere die man kennt. Natasha Romanoff alias Black Widow wie man sie kennt und liebt.

Natasha ist genau der Charakter, den man aus den Comics und auch den Avengers-Filmen kennt und ins Herz geschlossen hat. Hart, tödlich und hinter der Fassade doch eine sehr weiche und weibliche Frau. Ihr Charakter wird perfekt in dieses Buch übertragen, man lernt sie kennen wie sie leibt und tötet.

Die Story ist eine tolle Agenten/S.H.I.E.L.D Geschichte, die vor allem mit Spionage und verdeckten Missionen überzeugen kann. Ganz egal ob autorisiert von oben oder nicht. Die Spannung ist konstant da, wenn auch vielleicht nicht gespannt wie ein beinahe berstehndes Drahtseil. Ein angenehmes Prickeln, gerade richtig für einen Jugendroman, der die Leser nicht verschrecken aber trotzdem fesseln soll. 

Ein kleines Manko mag vielleicht sein, dass Natasha Romanoff nicht ganz so im Mittelpunkt steht, wie man vielleicht erwarten würde. Die Augenmerke verteilen sich zu gleichen Teilen auf die drei Hauptcharaktere, wodurch man ein bisschen ein "Fehlen" von Black Widow verspüren kann. Insbesondere zu Beginn ist Natasha nicht wirklich präsent und bekommt erst nach und nach ihre Auftritte. Gerade weil der Jugendroman aber doch "Black Widow" betitelt sich ein klein wenig fehlend.

Ein bisschen mangelhaft mag man die beiden Nebencharaktere Ava und Alex empfinden, zumindest was ihre charakterlische Tiefe betrifft. Nicht zu oberflächlich, aber ein bisschen mehr Informationen wären durchaus nicht schlecht gewesen. Gerade weil die anfallende (aber nebensächliche) Liebesgeschichte zwischen den beiden durch die fehlende Tiefe ein klein wenig aufgesetz wirkt.

Wirklich interessant und gerade was den Spannungsaufbau angeht auch sehr wichtig ist der Aufbau der Geschichte. Die einzelnen Kapitel werden aus den Sichten von Natasha, Ava oder Alex erzählt - ergeben geschlossen aber ein tolles und komplettes Bild. Doch zwischen den Kapiteln darf man in eine geheime S.H.I.E.L.D. Akte hinein lesen, bei der man Interviews mit Natasha und Phil Coulson mitlesen darf. Dadurch bekommt man noch mehr Einblicke in die Geschehnisse und wer genau liest oder auch ein bisschen zwischen den Zeilen lesen kann auch bereits lange vorher ein paar Hinweise wie die Geschichte enden könnte. Nicht zu viel um das Ende vorweg zu nehmen, allerdings doch genug um neugiereig zu machen!
Außerdem gibt diese Akteneinsicht der ganzen Story auch noch mal einen richtigen Agenten-Charme, der die Story aufwertet.

Ein toller erster Marvel Jugendroman, der sicherlich noch ein bisschen ausbaufähig wäre. Allerdings alleine für Marvel und Black Widow einen Punkt oben drauf! 3 Punkte wären einfach zu wenig gewesen, auch wenn vier vielleicht einen Ticken zu hoch gestapelt ist. Aber Fans von Black Widow können auch jeden Fall beherzt zugreifen.


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