Drop Down MenusCSS Drop Down MenuPure CSS Dropdown Menu

Freitag, 16. Oktober 2015

Probleme auf dem Mars - Der Marsianer

Das Buch "Der Marsianer" war ein volle Überraschung für mich! In allen Punkten eine überragende Geschichte. Dann wird es mal Zeit über den Film zu reden.


Das Team der Ares 3 Mission muss ihren Aufenthalt auf dem Mars wegen eines extremen Sturms abbrechen. Doch vor der Abflug geschieht ein Unglück und das Team glaubt ihr Kollege Mark Watney ist tot. Doch Mark hat überlebt und bleibt alleine auf dem Mars zurück.

Eigentlich ist Mark zum Tode verdammt, denn seine Essensrationen reichen nicht aus bis zu einer eventuellen Rettung, er hat keinen Kontakt zur Außenwelt und seine gesamte Station ist nicht für einen so langen Aufenthalt konzipiert. Doch Watney macht sich eines zur Aufgabe: Überleben. Und er verliert dabei nicht mal seinen Humor.


So gut das Buch war, so skeptisch war ich noch zu dem Film. Denn auch wenn das Buch wirklich durch seine witzigen und tragischen Momente üebrzeugt stellt sich die Frage, ob der Film das auch wirklich auf diese Art und Weise rüber bringen kann.

Doch ich muss zugeben - Matt Damon macht seine Sache gut! Das kommt von mir - keinem wirklichen Matt Damon Fan! Denn Matt Damon schafft es, Mark Watney genau die Persönlichkeit einzuflößen, die er auch im Buch an den Tag legt. Sarkastisch, Ironisch und extrem Überlebensstark! Man muss zugeben, wahrscheinlich die beste Besetzung die man hätte finden können.

Der Film bringt wirklich alles mit, was das Buch kann - nur eben für die Leinwand adaptiert und gekürzt. Denn alle die das Buch kennen, denen wird die ein oder andere Szene aus dem Buch fehlen. Aus meine Sicht manchmal sogar wirkliche Schlüsselszenen auf die ich mich auf Grund ihrere Tragik und ihrer Spannung wirklich gefreut hätte.
Doch trotzdem kommen die Emotionen und die Charakterzüge von Watney perfekt rüber und dem Film fehlt es kaum an etwas. 

"Der Marsianer" ist zwar sicherlich nicht der Film, der an Action und Spannung überladen ist, aber diese grundlegende Angst, diese Einsamkeit und dieser trotzdem so starke Astronaut machen das alles wett. Denn hier geht es nicht um dauerhafte Action, sondern um einen "realen" Kampf um Leben oder Tod. Die Atmosphäre stimmt einfach den ganzen Film hinweg.

Ein klein wenig zu viel sind eventuell die Szenen auf der Heimstation der Nasa, denn in Wirklichkeit würde man gerne mehr von Watney sehen. Scheinbar wollte da die Nasa allerdings ein bisschen mehr Screentime. 

Etwas negatives kann man über diesen Film gar nicht sagen, außer eben, dass doch die ein oder andere gute Szene aus dem Buch fehlt. Das fällt allerdings auch nur denen auf, die das Buch vorher schon kennen. Darum einen kleinen Abzug von einem perfekten Film, weil ich die Buchvorlage noch zu aktuell im Kopf habe. Ansonsten auf jeden Fall für alle und jeden sehenswert!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...