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Dienstag, 11. August 2015

Superhelden und Verlierer - Wild Cards 2

Band 1 von "Wild Cards" war wirklich unterhaltsam - darum war es natürlich klar, dass ich auch wieder zu Band 2 greifen muss. Mal sehen was unter der Herausgabe von George R.R. Martin hier weiter passiert ist!

Wild Cards 2 penhaligon Cover

Die Helden aus der Fernsehshow "American Hero" sind nicht die einzigen Asse auf der Erde. Doch nicht alle haben ihre Kräfte bereits so unter Kontrolle wie die bekannten Helden. Ein kleiner Junge in Texas erlebt seine Fähigkeiten erst ganz neu und erzeugt dabei eine riesige Atomexplosion. Dieser Unfall soll dem unerfahrene Jungen allerdings nicht schlecht angerechnet werden und so wird er unter die Fittiche des Komitees gestellt - eine Einsatztruppe aus Assen und Joker. Aber der Junge erscheint nicht bei seiner Abholung sondern ist verschwunden.

Inzwischen versucht der bereits bekannte Drummer Boy in der arabischen Welt Konflikte zu lösen. Doch Drummer Boy gerät ins Wanken und beginnt zu zweifeln. Kämpft er für die richtige Seite?


Band 1 der Wild Cards war wirklich unterhaltsam und gerade der Aspekt der Fernsehshow mit Superheldne war wirklich neu und innovativ.  Doch diese Innovation fällt in Band 2 mal weg und die Story kann auch mit der neuen Geschichte leider nicht wirklich überzeugen.

Die Geschichte beginnt verwirrend und eigentlich ohne Überblick. Auch wenn man die Perspektivenwechsel aus "Das Spiel der Spiele" bereits kennt, so ergaben sie dort Sinn, haben die Geschichte vorangetrieben und gepasst. In "Der Sieg der Verlierer" ist dem leider nicht so. Der große und grobe rote Faden fehlt irgendwie, die Perspektivenwechsel verwirren ohne weiterzuführen und so richtig kennt man sich lange nich aus. Erstmal sehr viel Kopfanstrengung.

Die Charaktere sind in diesem Band auch so eine Sache. Einen Part davon kennt man bereits aus dem ersten Teil. Diese bleiben recht flach und vorhersehbar, nicht sehr viel Entwicklung zum ersten Band. Dazu gesellen sich neue Charaktere, die teilweise frischen Wind bringen und teilweise leider auch nur noch mehr Verwirrung. 

In Band 2 passiert leider genau das, was man bei einem Werk von vielen Autoren befürchten kann. Zu viele Denker verderben eben auch den Brei. Obwohl das bei Band 1 von Wild Cards noch so gut funktioniert hat, geht das bei Band 2 leider schief. Der Lesefluss bleibt zwar in Ordnung und die doch leicht unterschiedlichen Stile stören nicht. Aber die einzelnen Parts verbinden sich diesmal eben leider nicht ganz so gut zu einem Ganzen.

Leider eine Enttäuschung für mich, die geniale Idee der Superhelden Show ist vorbei und damit auch irgendwie die Luft raus.


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