Drop Down MenusCSS Drop Down MenuPure CSS Dropdown Menu

Montag, 17. August 2015

Was macht einen Superhelden aus? - Stan Lee: So zeichnet man Superhelden

Manchmal ist es nicht nur interessant Comics zu lesen sondern auch selbst zu zeichnen. Zumindest wenn man ein bisschen Talent zum Zeichnen hat oder durch viel Übung die Routine in die Bewegungen der Hand bringen kann. Das richtige Buch für Superhelden dazu stell ich euch heute vor.

Stan Lee: So zeichnet man Superhelden Panini Cover

Was macht einen Superhelden aus? Was unterscheidet den Superhelden vom Schurken? Welche Merkmale haben weibliche Superheldinnen und wie geht man am Besten an Maschinen oder Fahrzeuge heran? Wie erkennt man den Unterschied zwischen Superheld und Sidekick und braucht ein wahrer Superheld vielleicht einen tierischen Freund?

Genau mit diesen Fragen beschäftigt sich "Stan Lee: So zeichnet man Superhelden". Die Grundlagen und Merkmale von Superhelden, Schurken, Sidekick und Monster und wie man die einzelnen Personen am Besten und Markantesten in Szene setzt.


Vorne weg - "Stan Lee: so zeichnet man Superhelden" ist kein Guide wie man Zeichnen lernt. Dazu sollte man wahrscheinlich eher zu "Stan Lee: So zeichnet man Comics" greifen. Denn der Superhelden Band beschäftigt sich mehr damit, wie man in die Zeichnungen die richtigen Merkmale einbindet um die Person als Superheld zu erkennen. Wer also eine Zeichenschule sucht, der ist hier falsch!

Zu Beginn bekommt man einen kleinen Einblick in die Geschichte der Superhelden - nicht nur derer die wir aus den Comics kennen, sondern auch derer aus der Geschichte. Angefangen bei Göttern der griechischen Antike bis hin zu Artus und den späteren Superhelden wie wir sie heute kennen. Eine kurze aber durchaus interessante Zusammenstellung, die den Leser schon einmal wirklich näher bringt an das Verständnis was ein Held überhaupt ist.

Danach geht es direkt in die Gestaltung von Figuren - ganz egal ob Held, Heldin, Schurke, Sidekick oder Monster. Es wird erklärt und mit Darstellungen hervorragend untermalt, was die einzelnen Charaktere ausmacht, was sie erkennbar macht und wie sie sch voneinander unterscheiden. Die Unterschiede liegen hier oftmals im Detail: Der Haltung, der Farbgebung des Kostüms oder auch dem Outfit selbst. 

Bei vielen Dinge erkennt man erst selbst beim Lesen, dass diese Dinge wirklich einen Unterschied machen und in vielen Comics und Figuren die Feinheiten den Ausschlag geben. Gerade was den ersten Eindruck von Gut und Böse eines Charakteres ausmacht kann man hier viel lernen.

Wer herausfinden und lernen will, wie man Superhelden am deutlichsten und markantesten zeichnet, der ist hier richtig. Es geht darum die Unterschiede und Merkmale von Charakteren in Zeichnungen deutlich hervorzuarbeiten und beim ersten Anblick des Charakteres seine Züge erkennen zu können. Eine gute Erweiterung für junge Zeichner und solche, die es noch werden wollen.
Falsch ist hier allerdings - wie bereits erwähnt - jemand der einen Lehrkurz zum Zeichnen sucht, den man eventuell unter dem Titel vermuten könnte. Dinge wie Proportionen, Bewegung oder Perspektiven werden hier kaum bis gar nicht erklärt - dazu greift man wie gesagt lieber zum Vorgänger "Stan Lee: So zeichnet man Comics".

Aber auch für all jene, die nicht selbst am Zeichnen interessiert sind aber Comic Fans sind, kann "Stan Lee: So zeichnet man Superhelden durchaus interessant sein". Denn gerade durch diese detaillierte Beschätigung was einen Superhelden, Schurken oder Sidekick ausmacht kann man durchaus noch was für das eigene Comic-Lesen lernen. Und man wird beim nächsten Comic vielleicht die ein oder andere Parallele finden.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...