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Donnerstag, 6. August 2015

Heckenburg und die Nice Guys - Spurensammler

Nach "Mädchenjäger" und "Rattenfänger" geht Paul Finchs Reihe um Ermittler Heckenburg in die dritte Folge. Denn auch wenn er glaubt die Nice Guys erledigt zu haben, dann haben die noch ein Ass im Ärmel.

Spurensammler Piper Cover

Heckenburg hat ihn hochgehen lassen, den Kopf der Nice Guys. Doch die Truppe der Menschenhändler lässt sich von Gefängniszellen nicht einschüchtern und schafft es in einer blutigen und extrem unerwarteten Attacke ihren Anführer aus dem Hochsicherheitstrakt zu befreien.

Danach beginnt der Horror wieder von vorne. Doch diesmal nicht mit Mädchenhandel, sondern mit der Eliminierung aller, die den Nice Guys gefährlich werden könnten. Alte Kunden oder auch Polizeiermittler - vor niemandem wird Halt gemacht. Und Heckenburg weiß ganz sicher: Auch er steht auf der Abschussliste.


"Spurensammler" bringt den mittlerweile liebgewonnenen Ermittler Mark Heckenburg zurück ins Spiel. Denn der Detective, den die Leser wegen seines Dickschädels lieben und seine Kollegen auf der Station genau deswegen wahrscheinlich hassen wird wieder mit einem schlimmsten Fein konfrontiert: die Nice Guys. Eine perfekte Verstrickung einer neuen Geschichte mit einem alten Fall - den man für das Verständniss überhaupt nicht gelesen haben muss! Respekt. Denn die Vorgeschichte wird ausreichend dargelegt um wirklich direkt in den neuen Fall zu starten.

Die Story beginn blutrünstig, erbarmungslos und startet damit perfekt in die Geschichte. Man weiß schnell woran man ist, der Fall schreitet voran und verwirrt sich aber nicht zu starkt selbst. Ein perfekter Aufbau für einen Thriller der den Leser bei der Stange hält. Gerade für einen Thriller gibt es genügen Spannung, ausreichend Blut und Grausamkeiten die nicht zu extrem werden und natürlich auch Verzwickungen und Engpässe die Spannung erzeugen. Eine ideale Mischung die nicht Krimi oder Psycho ist sondern eben genau das was sie verspricht: ein Thriller.

Einen großen Faktor macht natürlich Heckenburg selbst aus. Sein so sturer und unnachgiebiger Charakter ist einfach super nervenaufreiben, gerade weil man zu jeder Sekunde weiß, dass er sämtliche Befehle missachten wird. Ein aufmopfiger Ermittler, der seinen Kopf durchsetzen will und muss - ganz egal was die Chefetage von ihm fordert.

Die explosive Mischung aus altem Fall, Heckenburg und Rache macht "Spurensammler" wirklich zu einem Must-Read von Thriller Fans - Paul Finch Fans sowieso. Warum dann der eine Punkt Abzug? Gerade im Vergleich mit den beiden Vorgängerbänden bleibt "Spurensammler" doch einen kleinen Ticken hinter "Rattenfänger". Nicht viel, aber doch. Denn der Vorgänger hat noch mehr von allem und fesselt einfach noch eine Spur mehr.

"Spurensammler" ist ideal für den Krimisommer - am besten gemeinsam mit den beiden alten Fällen. Thriller Fans werden nicht enttäuscht, denn Heckenburg weiß zu überzeugen!


1 Kommentar:

  1. Ein neues Buch für meine Wunschliste. Au weia. ;)
    Kann man die Reihe eigentlich mit der Carl Mork Reihe von Adler-Olsen vergleichen?

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