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Dienstag, 14. Juli 2015

Paralleluniversen und Flüche - Multiversity 1

Ein Superheldenhase auf dem Cover? Ok DC - ihr habt meine Aufmerksamkeit! Denn das klingt nach skurillem Spaß!

Multiversity 1 Panini Cover

Es gibt nicht nur die eine Welt - es gibt unzählige Parallelwelten und damit unzähliche mehr oder weniger gleiche Superhelden. Doch was passiert, wenn sämtliche Welten plötzlich bedroht werden und die unterschiedlichsten Helden zusammen gewürfelt werden um ihre Universen zu retten?

Genau damit beschäftigt sich Multiversity. Im Beginn der Haupthandlung treffen sich unzähliche Superhelden aus den unterschiedlichesten Welten ungewollt um sich der Bedrohung durch einen Comic-Virus gegen die Welten zu stellen.
In den drei weiteren Einzelgeschichten blickt man hingegen hinter die Fassade bekannter und weniger bekannter Superhelden auf anderen Welten - und darf sich an neuen Aspekten der Helden erfreuen.

Die Grundidee der Haupthandlung ist so abgefahren skurill und aufgedreht wie man es sich nur vorstellen kann. Ein verfluchter Comic, der den Leser in den Wahnsinn treibt und damit ganze Welten in den Untergang stoßen kann. Davor sind auch Superhelden nicht gefeiht. Denn was für die einen nur eine Story in einem Comic ist, ist an einem anderen Ort der Parallelwelten die Realität. 
Mittels Transmaterie Kuben werden die unterschiedlichsten Versionen der Superhelden zusammengeworfen um sich gemeinsam an die Aufgabe zu machen ihre Welten zu retten.

Die Hauptstory rund um Captain Carrot, Superman oder auch Aquawoman um nur einige wenige zu nennen ist spannend, Neugierde schürend und durchwegs actionsgeladen sowie skurill. Mit dem docj so freaky Storygerüst rund um den Comic tut sich hier eine ganz neue Geschichte auf. Man sollte mit ein wenig Hirnverwirrung rechnen. Trotzdemstrahlt diese Geschichte einen gewissen Reiz aus, gerade weil sie so abgespaced ist.

 Im Gegensatz dazu sind die drei Einzelstories eher sehr gehoben, komplex und beinahe schon philosophisch. Das kann gefallen, kann aber auch ein wenig anstrengend sein beim Mitverfolgen des Handlungsstranges. Vieles ist hier überzeichnet und herausgehoben, einerseits sehr tiefgründig, allerdings eben keine leichte Kost.

Dafür kann gerade die zweite Einzelstory "The History of the Multiverse: Crisis on Earth-One" ganz besonders durch seinen Stil und seine Eleganz in der Optik überzeugen. Diese Zeichnungen gleichen einer Kunstaustellung und bringen wundervolle weiche Bilder hervor in denen man am liebsten versinken möchte.

Die Hauptstory macht wirklich Laune auf mehr, die Einzelstories sind gewöhnungsbedürftig und sicherlich nicht jedermanns Sache. Wer es allerdings gerne etwas komplexer als die 08/15 Superheldengeschichten hat, der ist hier in jedem Fall richtig.

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