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Dienstag, 9. Juni 2015

Silber oder rot das Blut - Die rote Königin

"Die Rote Königin" oder auch das englische Original "Red Queen" stand ja schon lange auf meiner Wunschliste. Vor kurzem hat dann das wunderschöne deutsche Exemplar den Weg in meinen Briefkasten gefunden und ist natürlich gleich mal auf den Stapel zu lesender Bücher oben drauf gewandert.


Die Welt von Mare wird durch das Blut getrennt - das silberne oder rote Blut, dass durch die Menschen dieser Welt fließt. Denn die Silbernen besitzen Magie und führen das Land, während die Roten für die niederen Aufgaben abgestellt werden.

Doch bei einem Aufstand im Schloss des Königs passiert das unglaubliche - bei einem Angriff rettet sich Mare durch die Verwendung von Magie! Sie besitzt rotes Blut und kann trotzdem von Magie Gebrauch machen. Schnell wird sie unter die Fittiche des Königs gestellt und die Farbe ihres Blutes wird vertuscht. Doch wie lange kann ihr Geheimnis bewahrt werden, denn Mare beschließt ihre neue Position zum Wohle der Roten einzusetzen.



Von "Die rote Königin" hatte ich schon einiges positives gehört, sowohl aus dem großen weiten Netz als auch von Buchkennern um mich herum. Also war ich gespannt wie das Ganze bei mir so ankommt. Ich muss sagen - wie meisten mit hohen Erwartungen - war ich zu Beginn ein wenig enttäuscht. Aber es hat sich gewendet.

Die Story kommt ein wenig langsam ins Rollen, sehr lange und ein wenig zäh wird davon berichtet, was man aus dem Klappentext ja bereits weiß - dass Mare Magie im Blut hat. Der Beginn hätte somit ruhig ein wenig schneller sein können, und mit Beginn meine ich hier beinahe die erste Hälfte. Denn bis dahin war noch nicht sicher, ob sich die Geschwindigkeit in dieser Form durch das Buch zieht, oder irgendwann das Gaspedal gedrückt wird.

Doch ab der Hälfte, zieht die Story ordentlich an und beginnt sich zu verstricken, zu winden und komplexer zu werden - auf gutem Niveau. Denn endlich kommt Spannung hinein, endlich passiert auch wirklich etwas. Gerade gegen Ende hin legt die Geschichte sogar noch einen Gang zu. Gerade noch gerettet und die Kurve gekriegt.

Wirklich gut und greifbar sind die Charaktere - und das durchgehend die ganze Story weg. Man kann Sympathie und Antipathie finden, seine Seite beziehen und sich richtig in die Personen hineinversetzten. Gute Mischung, das macht Laune, und wirklich gut umzeichnete Charaktere. Bei den Charakteren trifft Victoria Aveyward genau den Nerv, der bei der Story ein wenig gefehlt hat.

Auch die Grundidee der Dystopie ist wirklich toll, wenn auch nicht ganz neu. Die Kastenunterscheidung ist typisch Dystopie - die Idee mit dem Blut ist neu aber außreichend fesselnd um das Buch nicht von Beginn weg als neuen Dystopie Abklatsch abzustempeln. Und wer über den Anfang hinweg durchhält, der wird auch mit einem wirklich packenden Ende belohn, das mehr als Laune auf einen zweiten Teil macht!

Ein toller Auftackt, der wahrscheinlich einen schnelleren Beginn verdient hätte - ich spekuliere mal, dann wäre sich aber keine Trilogie (oder vielleicht sogar noch mehr) ausgegangen und das darauf ist man ja scheinbar aus.



1 Kommentar:

  1. Huhu liebe Nina! :)

    Wie toll, dass dir Die rote Königin so gut gefallen hat! Ich hab das Buch ja schon seid ich das englische Cover gesehen habe auf dem Schirm. *-* Schade, dass es wieder eine Trilogie werden soll.^^ Da hätte man lieber gleich voll durchstarten können. Mal sehen, wie es mir so gefallen wird. ;)

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

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