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Dienstag, 19. Mai 2015

Von Wien bis zum BKA Wiesbaden - Todesurteil

Immer wieder mal ist es Thriller Time! Da kommt der Jolie Spannungs Tipp gerade Richtig mit "Todesurteil".


In Wien wird die zehnjähige Clara gefunden, die bereits seit einem Jahr verschollen war. Auf ihrem Rücken tätowiert ein Motiv aus Dantes "Inferno". Doch wie es scheint ist sie kein Einzelfall.

Währenddessen hat Sabine Nemez es endlich geschafft und wurde als Studentin des BKA angenommen. Gemeinsam mit ihren wenigen Mitstudenten und dem  Profiler Maarten S. Sneijder werden sogar schon im Unterricht ungelöste Fälle durchgenommen. 
Sabine stößt dabei auf etwas, dass sie zur der Vermutung bringt, dass völlig unterschiedliche Fällte scheinbar doch einen Zusammenhang haben. Und ein Indiz führt nach Wien.


Thriller sind ja so ihre eigene Welt. Manche lieben sie, andere können sie gar nicht ab. Manche wollen viel Blut und Grausamkeit und andere lieber den Psychoschocker. Manche wollen der Polizei bei ihrer Arbeit genauestens auf die Finger schauen andere lieber in den Täter abtauchen. 

Eine Gratwanderung für Autoren also um wirklich den richtigen Ton zu treffen. Doch bei Andreas Gruber funltioniert das wirklich toll! Sobald man erst einmal angefangen hat kann man nicht mehr aufhören.

Vor allem durch interessante Charaktere, die nicht unbedingt jedem typischen Klischee folgen macht sich "Todesurteil" ein gutes Grundgerüst um zu überzeugen. 

Dazu passt auch noch die Story, die mit ihren zwei diversen Handlungssträngen wirklich überzeugen kann und trotz der Unterschiede zu einem gemeinsamen Ende kommt. Das darf man zwar von Beginn weg vermuten, denn warum würden sonst beide Fälle erläutert werden, allerdings sind die Verstrickungen wirklich gut und vernetzen sich immer mehr! Sehr durchdacht und wirklich toll

Ein klein wenig könnte man bemäkeln, dass der Spannungsgrad ziemlich gleichbleibend ist, dafür ist er aber immer vorhanden und flacht auch nicht sonderlich ab. Also nru eine winzige Kritik. Stellenweise ist die Story auch schon recht früh leicht durchsichtig (ohne klar erkennbar zu sein) aber gerade das macht auch den Reiz aus. Weil man von Beginn weg den ein oder anderen Verdacht hegen darf - der sich immer mehr umspinnt. Die Bestätigung (oder eben auch nicht) gibt es aber erst zum Schluss. So wird man auf den Seiten gehalten und muss mitfiebern.

"Todesurteil" von Andreas Gruber ist wirklich wieder ein Thriller wie er sein soll! Gute Charaktere, tolle Spannung und Nervenkitzel bis zum Schluss. Was soll ich mehr sagen, als dass mich das Buch bis spät nachts wach gehalten hat weil ich einfach weiterlesen musste!


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