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Mittwoch, 8. April 2015

Autos, Testeron und Tränen - Fast & Furious 7

"Fast & Furious" - eine Serie der man ja bekanntlich mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber stehen kann. Der Realismus lässt oftmals zu wünschen übrig aber die reine Action ist schon nicht schlecht. Aber die Vorkenntnisse hat man ja. Man erwartet nicht mehr als Action, Autos und Ärsche. 
Also ab ins Kino zu Teil Nummero 7 - diesmal allerdings mit der Erwartung von Tränen...

Fast Furious 7

Owen Shaw wurde erledigt und die "Familie" glaubt sich in Sicherheit. Doch diese Ruhe trügt, denn niemand anderer als Shaws Bruder ist ihnen auf den Fersen und will sich an ihnen Rächen für die Verstümmelung seines Bruders.

Agent Hobbs wird Opfer eines hinterhältigen Anschlages in seinem Büro und liegt verletzt im Krankenhaus - er muss Dom warnen und bestellt ihn in zu sich. Doch Dom will sich nicht verstecken - er will endlich frei sein.
So trommelt er die ganze Gang wieder zusammen und es geht auf in einen gewagten Plan. Denn um an Shaw ranzukommen, brauchen sie eine High-Tech-Überwachung und diese muss erst mal beschaffen werden...


Die Story ist irrelevant, so wie es bei Fast & Furious sein muss. Die Action steht im Vordergrund - alles wie es sein muss. Ein High-Tech-Teil muss beschaffen werden, eine Person beschützt werden, der Bösewicht ausgeschalten werden - hatten wir alles schon aber wir wollen es immer wieder sehen!

Aber jetzt etwas genauer: Die Action, was soll ich sagen, übertrifft sich wieder mal selbst! Der Realismus ist fragwürdig (war er ja auch in FF6 und allen Teilen davor schon) aber die Ideen sind genial! So viele fliegende Autos habe ich in meinem Leben noch nicht gesehn und das ein oder andere Mal sicherlich auch den Kopf geschüttelt im Kino. Aber das ist egal, es gehört dazu und muss so sein! Wer würde sich diese Serie schon ansehen, wenn sie wirklich real angelegt wäre?

Die Action stimmt, an Explosionen und Zerstörung wurde auf jeden Fall nicht gespart. Es gibt genügen fesche Autos, schnelle Mädels und muskelbepackte Glatzen. Alles das, was ein FF Film bieten muss.

Was den ganzen Film und einige Szenen allerdings natürlich stark überschattet, ist der tragische Tod von Paul Walker in 2013. Die Entscheidung den Film trotzdem fertig zu drehen, mit ihm als CGI Gesicht stand schnell fest, der Output ist sehenswert! Man merkt wirklich nicht, dass hier nicht mehr der echte Paul Walker vor der Kamera stand, sondern sein Bruder (der ihm real schon sehr ähnlich sieht). Eine Glanzleistung was das betrifft.

Aber durch diesen Schatten bekommt der Film auch szenenweise eine sehr emotionale Tiefe, die man sich bei so einem Action-Streifen doch nicht erwartet. Es gibt Telefongespräche, die man Paul wahrscheinlich in der Realität gewünscht hätte und schon schlucken muss. Das Ende setzt da natürlich noch mal eine Schippe drauf. Ich will den Ausgang nicht dem Film vorwegnehmen, aber diese Endsequenz ist wirklich rührend. Nicht nur für den Film, sondern auch für den echten Paul Walker. Diese Metapher - wunderschön. Ein Klos im Hals und vielleicht sogar die ein oder andere Träne sind nicht auszuschließen. 

Man verlässt das Kino nach einem super Action Streifen trotzdem ein bisschen mit einer bedrückten Stimmung. Das macht den Film aber nicht minder weniger sehenswert sondern nur noch ein Stück sehenswerter!

Eigentlich eine glatte 4 Sterne Bewertung, aber aus sentimentalen Gründen gibt es hier und heute einen "echten" Stern oben drauf!


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