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Freitag, 24. April 2015

Tim Burton und eine wahre Geschichte - Big Eyes

Ich habe das Plakat gesehen, den Schauspieler gesehen und den Regiseur gelesen und wusste - diesen Film muss ich mir wahrscheinlich ansehen. Denn ein Tim Burton Film mit Christoph Waltz in der Hauptrolle verspricht gutes.

Big Eyes - Tim Burton

Margaret is Künstlerin und glaubt endlich wieder auf dem richtigen Weg zu sein, als sie Walter Keane kennen lernt - ebenfalls Künstler. Gemeinsam stellen sie ihre Kunstwerke aus und wollen so versuchen von der Malerei leben zu können.

Doch Walter drängt Margareth immer mehr in eine defensive Rolle und gibt die plötzlich berühmt berüchtigen "Big Eyes" Kunstwerke seiner Frau als seine eigenen aus. Um sie besser vermarkten zu können. Doch Margaret leidet darunter, dass ihr Mann den Ruhm für ihre Kunst einheimst.


Der Film "Big Eyes" basiert auf einer wahren Begebenheit und ist so wie dargestellt mehr oder weniger wirklich passiert. Eine tragische und zugleich Mut machende Geschichte an die Emanzipation der Frau.

Doch leider muss ich sagen, dass ich mir irgendwie mehr erwartet hatte von dieser Verfilmung. Die Geschichte startet genial, der innere Kampf zwischen Walter und Margaret ist eigentlich toll anzusehen. Aber irgendwie zieht sich das Ganze in die Länge. Gegen Ende ist man beinahe schon ein klein wenig gelangweilt, da sich die Szenerien scheinbar immer wieder zu wiederholen scheinen. Zumindest hat man dieses Gefühl wenn Walter und Margaret wieder einmal darüber streiten ob sie nicht die Wahrheit sagen sollten.

Seinen Ticken dazu trägt auch Christoph Waltz bei. Denn er ist ein sehr extrem Charakterschauspieler und gerade dafür berühmt und anerkannt. Auch auf die Rolle des charismatischen und doch so herrscherischen Walter Keane passt er sehr gut, doch je weiter es dem Ende zugeht, umso übertriebener wirkt die Darstellung. Beinahe schon lachhaft wird seine zur Schau Stellung gegen Ende. Er ist fast ein wenig "nervig" abgedreht, ein Schuß weniger verrückt hätte hier wahrscheinlich gereicht.

Dafür ist der ganze Film gespickt mit den wirklich wundervollen "Big Eyes" Bildern, die ich mir sofort an die Wand hängen würde. Hier merkt man den Einschlag von Tim Burton schon ein wenig heraus, denn die Bilder sind wirklich irgendwie verstörend und wunderschön zugleich. 

Ansonsten hat der Film wahrscheinlich nicht sehr viel mit dem zu tun, was man sich von Burton erwartet. Da es sich um eine wahre Geschichte handelt bleiben die Skurilitäten aus, das doch meist düstere und verrückte Schema bleibt aus. Passt zum Film, aber schade, weil man sich durch seinen Namen doch ein wenig mehr erwartet.

Meine Vorfreude auf "Big Eyes" war groß, aber scheinbar zu groß. Ein wenig enttäuscht ging es für mich aus dem Kino hinaus.


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