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Samstag, 21. März 2015

Teil zwei der schwedischen Graphic Novel - Verdammnis 2

Es ist wieder Zeit das Hirn aufzufrischen und weiter in den zweiten Teil der Millenium Trilogie von Stieg Larsson einzutauchen. Denn nach dem ersten Teil der Graphic Novel geht es jetzt endlich weiter in der Geschichte um Lisbeth Salander.

Verdammnis Stieg Larsson

Lisbeth Salander wird des Mordes verdächtigt - an den beiden Aufdeckungsjournalisten Dag Svensson und Mia Johansson. Die Polizei ist von ihrer Schuld überzeugt, doch Mikale Blomkvist glaubt nicht daran. Auf eigene Faust versucht er an Informationen bezüglich des Frauenhandels und dem Aufenthalt von Lisbeth zu kommen.

Selbige ist selbst auf der Suche nach einem Schuldigen. Einem Schuldigen für ihre Vergangenheit und die Qualen, die sie erdulden musste. Schritt für Schritt kommt sie in ihren Ermittlungen weiter und geht einer Gefahr entgegen.


Genau wie der erst Teil der Graphic Novel liegt auch Band 2 sehr nahe um nicht zu sagen sogar exakt an der Originalgeschichte. Wer die Story kennt weiß wo man sich befinden, erkennt die Szenen bestens wieder und hat sofort die gesamte Geschichte mit allen Details wieder im Kopf.

Diesmal muss man allerdings sagen, wer das Original nicht kennt, könnte ein wenig in der Luft hängen. Sehr viele Namen, sehr viele (ähnlich aussehende) Personen, sehr viele Verstrickungen und sehr viele Überschneidungen. Da kann man ohne Vorkenntnise diesmal gut und gerne den Faden verlieren. Denn nicht immer erkennt man auf Anhieb um wen es sich denn in den Bildern gerade handelt. Wenn man also das Buch nicht gelesen haben sollte, wird man eventuell verwirrt sein. Zumindest was die erste Hälfte betrifft. Danach legt sich das Ganze ein wenig mehr und läuft in geradere Bahnen.

Auch werden neue Charaktere integriert, die ohne jede Vorstellung einfach auftauchen. Auf Grund der Kürze der Graphic Novel ist nicht der Platz für eine lange Einleitung, manche Verbindungen der Personen kann man aber leider nicht aus einem Bild herauslesen und versteht man beim Lesen vielleicht nicht sofort. Gerade durch die doch sehr verstrickte und komplexe Geschichte kann dieses Personen-Gespann unübersichtlich werden. Da braucht es schon wirklich Konzentration und Kenntnis um die Charakterverbindungen zu entwirren. Denn immerhin spielen hier manche Personen ein zweischneidiges Schwert.

Der Zeichenstil ist gewöhnungsbedürftig aber für die Serie durchaus passend. Sehr düster, sehr monochrom und vor allem sehr minimalistisch. Diese Graphic Novel lebt nicht von den detaillierten und wunderschönen Panels, sondern von der Geschichte selbst. Es wird nicht durch Details von der Story abgelenkt - die Bilder sind genauso kantig und scharf wie die Geschichte selbst. Das mag für den ein oder anderen Abzüge in der Optik geben, im Grunde ist es aber genau der richtige Ton zur Geschichte.

Nicht ganz so überzeugend wie Band 1, weil ohne Vorkenntnisse einfach zu verwirrend und unübersichtlich. Wer die Story allerdings kennt bekommt hier einen perfekten Re-Read in kurzer Zeit, denn alle Stützen der Geschichte sind da und lassen nichts aus.

Sogar das Ende lässt den Leser genauso atemlos zurück, wie beim Buch. Und das obwohl ich es kannte, weiß wie es weiter geht und trotzdem hat sich der Herzschlag doch um einiges erhöht. Denn man fiebert bei jeder Seite mit!


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