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Samstag, 28. März 2015

Teenager Körpertausch - Changers (#1) Drew

Von heute auf morgen jemand anderer zu sein - das hat sich wahrscheinlich jeder schon einmal gewünscht. Aber was, wenn es wirklich von heute auf morgen passiert und man im Körper einer anderen Person aufwacht - aber im eigenen Bett. "Changers/Drew" beschreibt genau das.

Changers Drew - T Cooper Alisson Glock

Ethan ist eigentlich ein typischer Teenager - nur Skateboarden und Humbug im Kopf. Doch jetzt steht das erste Jahr in der Highschool an, dazu auch noch in einer komplett neuen Stadt. Doch wäre das nicht schon genug, erwacht er an seinem ersten Schultag auch noch im Körper eines Mädchens.

Seine Eltern sind weit weniger geschockt als er, denn die wussten bereits: Ethan ist ein Changer. Die nächsten vier Jahre wird er jedes Jahr einmal seinen Körper wechseln um sich danach für einen zu entscheiden. Doch Ethan muss erst mal sein erstes Highschooljahr als Drew überleben und wird mit ganz neuen Dingen konfrontiert.


Die Story hatte mich irgendwie sofort. Klingt schon von Grund auf sehr unterhaltsam, wenn ein Junge plötzlich im Körper eines Mädchens aufwacht. Hat ein bisschen was von "Freaky Friday" und verspricht einige witzige Szenen.

Genau so kommt es auch. Der Start ist wirklich unterhaltsam und bringt sicherlich zum Schmunzeln. Auch wenn sich die Geschichte hier natürlich vieler Klischees Mädchen/Junge bedient, so ist es doch nicht zu extrem. Denn die Gedanken eines eigentlichen Jungen, wenn er zum ersten Mal mit seinem neuen weiblichen Körper konfrontiert wird, sind wirklich lustig! Ein ganz normaler Alltag eigentlich, wenn man doch nur damit aufgewachsen wäre.

Zudem macht der Schreibstil das Lesen wirklich sehr einfach. Geht wunderbar flüssig von der Hand und die Zeit verfliegt nur so. Man kann wirklich schön in die Geschichte eintauchen ohne an Sätzen oder Satzkonstruktionen hängen zu bleiben. Der Stil ist zwar einfach, passt aber auch perfekt zu einem "Teenager Hirn".

Die Geschichte ist aber nicht nur lustig und federleicht. Im Fortlauf wird sie sogar schockierend und spannend. Denn was hat es mit den Changern wirklich auf sich? Warum gibt es gar eine ganze Bibel für sie, an die sie sich zu halten haben und welche Aufgaben hat der Rat der Changers wirklich? Alles Fragen über Fragen, die im Laufe der Geschichte auftauchen. 

Leider muss man dazu sagen, die bleiben auch unbeantwortet. Denn schon jetzt ist bekannt, dass "Changers" eine Quadrologie werden wird - wodurch sich (geschätzt) ein großer Handlungsstrang natürlich auch über alle vier Bücher ziehen wird. Das ist einerseits gut, weil es eine immense Neugierde aufbaut auf die Folgebände. Andererseits auch eher enttäuschend, wenn man das Buch beendet und immer noch tausende Fragen hat.

"Changers Drew" lohnt sich wirklich zu lesen und wird einen unterhalten. Allerdings stellt sich die Frage ob man nicht lieber ausharren sollte und in eineinhalb bis zwei Jahren lieber die gesamte Geschichte auf einmal inhaliert. Ansonsten muss man halt mit sehr vielen offenen Fragen und deshalb auch einem ein wenig unzufriedenstellenden Ende leben.


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