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Sonntag, 15. Februar 2015

Das Meer verschlingt die Welt - Herrscher der Gezeiten

Eine Dystopie/Postapokalypse mit dem Meer - hab ich noch nicht in der Hand gehabt. Darum war "Herrscher der Gezeiten" auf jeden Fall Neugierde erweckend. Dann muss man natürlich reinlesen.


Die Erde wurde komplett vom Meer überflutet, nur noch wenige Menschen leben entlang der gefährlichen Fluten. Die einzige Rettung zur Flut ist eine erhöhte Plattform auf die sich die Bewohner zu Flutzeiten flüchten können. Die Königsfamilie flüchtet sich in diesen Zeiten in den höchsten Turm. Doch jetzt liegt auch noch der König im Sterben und es gibt keinen männlichen Nachfolger.

Das übergebliebene Volk beginnt zu rebellieren und eine Chaos steht bevor. Mittendrinnen die junge Corvina - auch Coe genannt. Sie ist Außenseiterin seit ihren jungen Jahren und wird plötzlich ins Schloss eingeladen. Dort erfährt sie von einem mysteriösen Geheimnis, das die Königsfamilie bewahrt, denn vielleicht soll es eine Fluchtmöglichkeit vor den Fluten geben.


Die Idee hinter "Herrscher der Gezeiten" ist wirklich gut. Die Landmassen werden von den Fluten des Meeres bedroht, jede Gezeitenwende stehen die letzten Bewohner vor der Gefahr der Wassermassen und müssen sich in luftige Höhen flüchten. Doch so gut die Idee, so unvorteilhaft die Umsetzung.

Zumindest zu Beginn muss man das wirklich behaupten. Die Geschichte steigt sehr direkt und aber aber sehr holprig ein. Man bekommt es mit Coe, einer schüchternen und verletzlichen Außenseiterin zu tun, die die Seiten nur so mit Mitleid füllen will. Irgendwie nervenzehrend und langatmig.

Auch der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, auch wenn ich nicht wirklich formulieren kann warum. Irgendetwas gibt der ganzen Geschichte einen so langsamen Fortschritt, dass man ab den ersten paar Seiten einen Flop erwartet. Doch man sollte durchhalten

Denn wenn man sich durch den Beginn durchkämpft wird man zumindest mit Besserung belohnt. Ab dem zweiten drittel nimmt die Geschichte Fahrt auf, bringt Spannung hinein und auch ein bisschen Mädchen typischen Herzschmerz. Alles in guten Dosen, die nicht zu überheftig werden. Erst dann kann man sich von der Geschichte wirklich fangen lassen und auch darauf einlassen.

"Herrscher der Gezeiten" hat mich nicht vom Hocker geschmissen und gerade der langwierige Beginn macht den Einstieg schwer. Doch wer durchhält bekommt eine passable Geschichte, die zum Schluss sogar wirklich interessant, spannend und ein bisschen mystisch werden kann. Gewöhnungsbedürftig aber in Ordnung.


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