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Donnerstag, 5. Februar 2015

Sci-Fi auf höchsten Niveau - Die Suche nach der Erde

Manchmal braucht es ein bisschen Science-Fiction, um von all dem anderen Stoff wieder herunter zu kommen. Abheben und den Kopf ein bisschen in die Galaxis schweben lassen. Dabei nur hoffen, dass der Kopf auch auf dem Hals bleibt.


Man schreibt das Jahr 12564, die Foundation glaubt ihren Gegner - die zweite Foundation - endültig besiegt zu haben. Doch eine einzelne Person wagt es, diesen Sieg zu bezweifeln und seine Kritik zu äußern - Golan Trevize. 

Die Strafe für diesen Zweifel: Er wird mitsamt eines bestens ausgestatteten Schiffes auf eine Reise geschickt. Er soll Beweise sammeln für seinen Verdacht, dass die Zweite Foundation noch existiert. Ohne diese Beweise darf er nicht mehr auf seinen Heimatplaneten Terminus zurück kehren.


Gleich zu Beginn des Lesen musste ich herausfinden, "Die Suche nach der Erde" ist die Fortsetzung einer abgeschlossenen Trilogie, nämlich der Foundation Trilogie. Allerdings alles halb so schlimm, die Vorgeschichte wird ausreichend umrissen und erklärt, also auch wer diese Trilogie (wie ich) nicht gelesen hat, darf sich gerne an diese Fortsetzung heranwagen.
Der Anfang mag dadurch zwar ein bisschen verworren wirken, aber keine Angst das legt sich und entwirrt sich alles (bis zu einem gewissen Grad) wieder.

Doch leider war das nicht ganz der einzige Schlag. Ich wollte Science Fiction. Klar, die habe ich auch bekommen. Doch ich wollte eigentlich Science Ficiton, die mich von der Erde wegbringt, auf eine Reise durch die Galaxy, den Kopf frei macht und in fremde Welten schwebt. Dazu ist "Die Suche nach der Erde" leider nicht wirklich geeignet. Denn hier stellt man sich einer Geschichte die sehr schwer, sehr verworren und vor allem sehr politisch ist.

Vorallem durch die sehr hochgestochene und politische Sprache gestaltet sich das lesen (zumindest für einen Casual Unterhaltungs-Leser) doch relativ schwer. Man muss sich extrem konzentrieren um der Geschichte folgen zu können und gerade die wichtigen Informationen herauszufiltern. Keine leichte Aufgabe wenn man nach einem langen Tag vielleicht noch entspannt im Bett lesen will.

Zudem kommt noch, dass man es hier mit einer sehr komplexen und sehr hohen Science Fiction zu tun hat. Nicht nur leichtes durch den Weltraum Gefliege sondern eben wirklich eine sehr detaillierte und durchdachte Weltstruktur, die nicht ganz so leicht zu erfassen ist. Dieser Umfangreichtum zeigt natürlich was für eine immense Welt dahinter steckt, kann den normalen Geist aber durchaus schon mal übersteigen.

Für Liebhaber von hoher und ausgefeilter Science Fiction sicherlich ein Hochgenuss. Gerade weil man mit der beginnenden Trilogie wahrscheinlich in eine so durchdachte und komplexe Welt eintauchen kann wie selten. Für mich leider zu hochgestochen und anstrengend.


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