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Samstag, 28. Februar 2015

Erwachsen werden und Jungs - Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe

Irgendwie bin ich scheinbar momentan in der Stimmung für Bücher über das Erwachsenwerden, die dabei auch noch einen gewissen ernsten Touch und Hintergrund haben. Nach "Tigermilch" hat mich jetzt "Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe" in seinen Bann gerissen und einfach nicht mehr losgelassen.


Aristotle, eigentlich Ari genannt, und Dante könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Ari verschlossen und unsicher ist, ist Dante gesprächig und selbstsicher. Doch Außenseiter sind sie irgendwie trotzdem beide. Durch einen Zufall finden die beiden Jungen zusammen. Denn Ari kann nicht schwimmen und Dante ist im Schwimmteam.

Aus den bei beiden werden beste Freunde, denn scheinbar können sie sich gegenseitig das geben, was sie in den anderen Jugendlichen nicht finden können. Freundschaft. Gemeinsam gehen beide mehr auf und färben ein wenig auf den anderen ab. Denn Dante schafft es Aris Mauern einzureißen und ihn hinaus in die Welt zu bringen. Gemeinsam entdecken sie die ein oder andere Wahrheit des Lebens und gehen durch eine Achterbahn der Gefühle.


"Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe" macht definitv mit seinem Cover auf sich aufmerksam. Einerseits beginnt man sofort zu träumen, andererseits versteckt es natürlich auch nicht, dass es so einige Preise abgesahnt hat. Das macht natürlich extrem neugierig und der Klappentext verzaubert nochmals mit einer scheinbar traumhaften Geschichte über die Freundschaft zweier Jungs.

Dabei wird auch auf jeden Fall nicht zu viel versprochen, denn das Buch zieht einen ab der ersten Seite in seinen Bann. Aus der Sicht von Ari erfährt man die Geschichte über seine Außenseiter Position, sein Einsiedler Leben und seine Abgeschiedenheit zur restlichen Jugend. Doch mit Dante wird alles anders.

Man darf miterleben wie die sorgsam aufgebaute Mauer um Ari herum immer mehr Risse bekommt und der so geplagte Junge aus seinem Kokon ausbricht. Eine wundervolle Geschichte über das Erwachsen werden, die Wichtigkeit von echter Freundschaft und dem Weg sich selbst zu finden.

Wer ein bisschen zwischen den Zeilen lesen kann, der bekommt wahrscheinlich auch schnell mit, dass es hier nicht nur um Freundschaft gehen könnte sondern vielleicht auch ein anderes Thema wichtig wird. Den Spoiler möchte ich hier natürlich nicht offen legen, doch man kann sich auf nochein sehr wichtiges und doch sehr unausgesprochenes Thema freuen.

Sehr interessant ist auch irgendwie die Aufmachung des Buches. Die Kapitel sind insgesamt sehr kurz und haben fast Tagebuch Charakter. Dadurch fühlt man sich Ari noch einen Ticken näher, als es vielleicht bei einer ganz normal erzählten Geschichte wäre.Wirklich tolle Umsetzung und regt auf jeden Fall immer dazu an noch ein Kapite (und noch eins und noch eines...) zu lesen.

Die Geschichte um Ari und Dante ist zwar mehr eine sehr alltägliche und nicht wirklich überaus spannende Storyline. Doch genau diese unaufgeregte und doch so herzerwärmende und reale Alltagssituation macht es zu einem wirklichen Pageturner. Ab der ersten Seite kann man Ari irgendwie verstehen und fiebert mit ihm mit, ob der die Geheimnisse des Universums nicht vielleicht doch noch lösen kann.


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