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Dienstag, 20. Januar 2015

Wenn Oz überschnappt - Dorothy Must Die

Irgendwie hat sich gerade ein kleines Wizard of Oz Fieber bei mir eingeschlichen. Einfach in eine fernes magisches Land verabschieden und eine Zeit lang dort bleiben. Darum starte ich jetzt mal mit "Dorothy Must Die" und schmeiße in den nächsten beiden Tagen noch Band 1 und Band 2 von Grimm Fairy Tales Oz nach.


Amy lebt in Kansas gemeinsam mit ihrer Mutter in einem Trailer. Ein unspannendes Leben, auf der Schule wird sie gemobbt und eigentlich will sie sich verkriechen. Dann verändert ein Tornado ihr komplettes Leben. Denn niemals hätte sie sich gedacht nach dem Sturm in Oz aufzuwachen.
Aber das Oz, dass sie betritt ist nicht das gleiche aus den Zaubergeschichten. Denn das Land hat sich verändert und ein grauer Schleier zieht sich darüber. Denn was die Geschichte nicht erzählt hat - Dorothy ist nach Oz zurück gekehrt und beansprucht die gesamte Magie für sich selbst.
 Um Oz zu retten bekommt Amy nur eine Aufgabe - sie soll Dorothy töten.


Die Idee diese Buches hat mich wirklich neugierig gemacht. Dorothy, die das wundervolle Oz scheinbar nach und nach zerstört und damit nur aufgehalten werden kann, wenn sie getötet wird. Das geht natürlich nur, wenn jemand anderer von der Erde (zufälliger Weise auch als Kansas) über die selben Umstände nach Oz gelangt. Super Einfall, eine Fairytale Adaption, ein bisschen düsterer und nicht ganz so glitzernd? Klingt perfekt nach einem Buch für mich.

Doch dann beginnt das Lesen. Zu Anfang noch wirklich gut und flüssig, man wartet gespannt auf die die tolle Umsetzung. Doch die bleibt leider ein wenig auf der Strecke. Denn irgendwie plätschert "Dorothy Must Die" einwenig so dahin, kommt nicht wirklich in Fahrt. Die Geschichte ist schon verfolgenswert und interessant, so richtig an Spannung und Schnelligkeit nimmt sie aber leider sehr selten zu.

Amy, die Hauptprotagonistin, ist auch so eine Sache für sich. Ist sie am Anfang wirklich super gezeichnet (sarkastisch, zynisch, Außernseiter) so schafft sie es bei mir trotzdem nie wirklich einen Sympathiebonus einzufahren. Sie bleibt zu starr und irgendwie kalt - scheinbar kann sie sich nur gegenüber ihrer Ratte wirklich öffen und verschließt sich auch ein bisschen vor dem Leser.

Zu dem muss ich zugeben, dass mir die Originalcharaktere der Geschichte (der Blechmann, die Vogelscheuche, der Löwe) irgendwie zu kurz kommen. Ich hätte auf mehr Verbindungen gehofft, doch diese bekannten Gesichter spielen irgendwie immer nur stellenweise eine Rolle um dann durchaus mal wieder vom Radar zu verschwinden. Dabei sind ihre Adaptionen wirklich interessant!

Das klingt jetzt alles relativ negativ, wobei das Buch durchaus sein guten Seiten hat. Die Idee ist wirklich genial nur an der Umsetzung scheitert es ein wenig. Die Story kann zwar unterhalten, aber nicht wirklich packen. Für ein Debut Werk wirklich ein guter Anfangsstein - da kann man drauf aufbauen. Allerdings merkt man eben auch, dass es noch ein wenig an Erfahrung mangelt.

Für die Idee und das Erstlingswerk gibt es deshalb trotzem noch einen lächelnden Smiley. Außerdem werde ich dem zweiten Band, der im März erscheinen soll, wahrscheinlich auch noch eine Chance geben. Denn zumindest das Ende ist so plötzlich, dass man weiterlesen muss.


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