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Montag, 24. November 2014

Handbuch eines Auftragskillers - Töte deinen Chef

Ein Buch, dass mir auf der Frankfurter Buchmesse ins Auge gestochen ist - gerade weil das Cover ein so wundervoller Totenkopf mit Schreibutensilien schmückt. Das musste dann natürlich gleich mal ausgiebig betrachtet werden und ins Regal wandern. 


John Lago ist Praktikant und damit wahrscheinlich der Mensch, der in einer großen Firma am meisten untergeht. Doch genau das will er, denn er eigentlich ist er Auftragskiller von Beruf. Er schleust sich am besten unbekannt als Praktikant ein und erligt seinen Job. Ohne viel Aufsehen zu erregen um danach wieder unbemerkt verschwinden zu können.

Doch er ist nicht der einzige und schreibt mit diesem Buch eine Art Handbuch für alle Praktikanten die ihm nachfolgen. Über seinen letzten Einsatz.



"Töte deinen Chef" ist der wohl skurillste Leitfaden für Praktikanten den man je in Händen halten wird. Mit Tipps und Tricks sowies zahlreichen Regeln für die perfekte Jobausführung. John Lago, Auftragskiller in Person, plaudert munter über seine Vorgehensweisen und hilft neuen Jobanwärtner somit in ihren Beruf hineinzufinden. Im besten Fall unsichtbar.

Diese Schreibweise als eine Art Handbuch ist wirklich amüsant und individuell, denn Stellenweise fühlt man sich doch fast selbst als Anwärter auf einen Ausbildungsplatz als Auftragsmörder. Immerhin bekommt man hier die perfekte und komplette Arbeitsmoral geliefert.
Doch darf man sich nicht nur auf ein Handbuch freuen sondern bekommt alle Instruktionen häppchenweise in den letzten Auftrag von John Lago verpackt. Also beinahe eine Art Tagebuch des Killers mit Handbuch oben drauf für die Neuen. Interessante und neue Art eine Geschichte zu erzählen.

Leider macht es aber auch genau diesee Sprung zwischen Handbuch und Geschichte stellenweise ein wenig verwirrend. Denn hier werden zwei ganz andere "Genres" miteinander vermischt. Die Übergängt von Geschichte und Handbuch sind zwra fließend, trotzdem aber manchmal ein wenig plötzlich und mittendrin. Das kann stellenweise zu kurzen Verwirrungen führen - stört aber nur selten wirklich den Lesefluss.

Die Geschichte des letzten Auftragsmordes ist wirklich unterhaltsam und auch spannend, allerdings erinnert sie ab einem gewissen Zeitpunkt irgendwie an "Mr. und Mrs. Smith". Gewisse Parallelen können hier durchaus gezogen werden. Da ich nicht unbedingt ein großer Fan von dem Film bin hat mich das nicht ganz so begeistert.

Was dieses Manko allerdings wett macht ist der wirklich trockene schwarze Humor der sich durch das Buch zieht. Man bekommt easy seine Stellen zum Schmunzeln und findet auf jeden Fall gute Unterhaltung.

"Töte deinen Chef" ist mal ein Thriller auf eine andere Art und auf jeden Fall erfrischend für alle die vom normalen Thriller-Trott mal wieder herunterkommen wollen. Mit der Prise schwarzem Humor und einer trotzdem auch fesselnden Story auf jeden Fall seine Zeit wert!



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