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Freitag, 28. November 2014

Ein glorreicher zweiter Fall - Rattenfänger

Unerwartet und ziemlich überraschend landete vor kurzer Zeit der zweite Fall von Mark Heckenburg in der Post. Eine riesen Freude, denn der erst Teil - Mädchenjäger - war schon gut. Jetzt war ich gespannt wie es hier weitergeht.


Eine grausame Serie von aufsehenerregenden Morden erschüttert wieder einmal London. Doch zwischen den Morden scheint es einerlei Verbindung zu geben. Es verstreichen stellenweise Monate zwischen den Taten, es gibt kein erkennbares Muster und auch die Opfer stehen in keinerlei Zusammenhang zueinander. 

Doch dann erkennt Mark Heckenburg vom Dezernat für Serienverbrechen den gemeinsamen Aufhänger. Die Taten wurde allesamt an Feiertagen verübt und immer passend dazu inszeniert. Somit ist schlussendlich doch klar, dass hier ein und derselbe Täter gesucht wird. Auf der Suche nach dem "Feiertagsmörder" stößt Heckenburg auf grausame Verbrechen und ein großes Problem - keinerlei Spuren.


Der erste Teil "Mädchenjäger" in der neuen Serie von Paul Finch rund um den Ermittler Mark "Heck" Heckenburg hat mich schon gut unterhalten, aber nicht komplett vom Sessel gerissen. Jetzt beim nächsten Fall steigt die Spannung dafür ins Unermessliche.

Der Beginn ist direkt packen und fesselnd und katapultiert den Leser in einen Serie von Taten die wirklich grausam sind. Die Morde sind von brutal, blutrünstig bis hin zu skrupellos alles, was mich sich nur vorstellen kann. Oder eigentlich schon gar nicht mehr vorstellen kann.

Auch die Ermittlungen im Fall sind schnell, actiongeladen und spannend. Selbst wenn die Ermittlungen zu bestimmten Zeitpunkten ein wenig ins Stocken geraten sollten weiß man es in diesem Thriller den Leser bei der Stange zu halten. Es gibt keinerlei Verschnaufpausen, die Ereignisse kommen Schlag auf Schlag. Gut so, denn dadurch bleibt die Spannungskurve permanent hoch. 
Auch ohne zu viel zu verraten traue ich mich dabei zu sagen, dass die Ermittlungen und Ergebnisse dabei vor allem auch wirklich "neu" und nicht ausgelutscht sind. Bei der Hülle an Thrillern die jedes Jahr erscheinen kann es ja schon immer wieder Mal vorkommen, dass sich unabhängig von einander Geschichten ähnlich werden. Doch diese Variante habe ich noch nicht gelesen.

Was mir besonders "Freude" oder eigentlich Grauen beschaffen hat, dass mein Kritikpunkt am vorhergehenden Teil vollkommen ausgemerzt wurde. Denn dort sind mir die Opfersichten ein wenig zu sehr untergegangen. Doch in diesem Buch werden sie zu einem wichtigen Bestandteil der Geschichte. Diese Parts können dabei jede Menge Schauer und Gänsehaut produzieren!

Die letzten Seiten sind im Ganzen dann sogar wirklich so fesselnd, dass es beinahe nicht möglich ist das Buch ab diesem Zeitpunkt aus den Händen zu legen. Man muss Seite um Seite verschlingen um zum Ende kommen zu können. Die Augenringe nach der Lesenacht können das bestätigen.

"Rattenfänger" kann man Thriller Freunden wirklich nur ans Herz legen. Auf jeden Fall auch lesbar ohne den ersten Teil zu kennen, aber ich denke da kommt eine wirklich gute Thriller Reihe auf uns zu. Der zweite Teil hat die Latte schon mal extrem hoch gelegt.


Kommentare:

  1. Nina, du hast mich neugierig gemacht und ich werde mir das Buch mal näher anschauen! Kann man die beiden Bücher wirklich unabhängig voneinander lesen oder ist es ratsam nacheinander zu lesen, um "Heck" besser kennenzulernen? Auf jeden Fall klingt die Geschichte nach was für mich :)
    Liebe Grüße,
    Uwe

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    1. Also "Rattenfänger" ist definitiv ohne Probleme lesbar ohne den ersten Teil. Wobei man den Charakter von Heck ansich natürlich in "Mädchenjäger" wesentlich detaillierter und genauer angeführt bekommt. Das muss man aber auch mögen, mir war es teilweise schon zu viel. "Rattenfänger" war mir wesentlich lieber :)

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