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Freitag, 14. November 2014

Eine neue Zauberschule - Magisterium. Der Weg ins Labyrinth

Harry Potter wird ein Phänomen der Büchergeschichte bleiben. Er leibt und lebt immer noch als einer der magischen Helden und wird so schnell nicht von seinem Thron gestoßen werden. Viele haben es danach auch nicht versucht, die Vorgaben von diesem Meisterwerk waren ja dann doch sehr hoch.
Doch mit "Magisterium. Der Weg ins Labyrinth" trauen sich Cassandra Clare und Holly Black gemeinsam wieder an das Thema von magischen Zauberschülern heran.


Callum Hunt hat eigentlich nur ein Ziel. Durch den Aufnahmetest für das Magisterium, die Schule für Zauberei, zu rasseln. Klingt eigentlich ganz einfach, doch trotz seiner größten Bemühen und dem schlechtesten Abschneiden in der Geschichte des Magisteriums wird er von Master Rufus als sein neuer Schüler auserwählt.

So befindet er sich auf dem Weg in das unterirdische Labyrinth von einer Schule. Immer mit dem Warnungen seines Vaters im Hinterkopf. Denn dieser hat ihn davor gewarnt in der Zauberschule irgendjemandem zu vertrauen, geschweige denn Spaß an der Ausbildung zu finden. Denn im besten Fall sollte er noch vor Abschluss des ersten Jahres von der Schule fliegen, oder vielleicht auch tot sein.


 Callum Hunt ist ein Protagonist, dem man von Anfang an sehr gemischt gegenüber steht. Eigentlich konnte ich ihn zu Beginn gar nicht leiden. Erst mit Fortlauf der Geschichte wurde er sympathischer und angenehmer. Zum Glück für das Buch, denn ein unsympathischer "Held" geht nun mal gar nicht.
Zum Glück gibt es aber auch andere Charaktere, die man schneller ins Herz schließen kann. Tamara und Aaron sind da wesentlich einfach lieb zu gewinnen, weil sie nicht so eine Attitude an den Tag legen.

Aber nicht nur die Charaktere kommen erst langsam in Gang, auch die Geschichte braucht ein bisschen bis sie den Leser wirklich gefanden nehmen kann. Das erste Viertel ist eher verwirrend, konfus, sehr schnell und irgendwie fehlt etwas. Man kann nicht wirklich formulieren was, aber die Ernsthaftigkeit springt sehr herum, mal ist man bei der Prüfung, danach bekommt man von andern Schülern gefühlsmäßig eine fette Belehrung und dann steht man auch nich im Zwist mit dem eigenen Vater. Irgendwie viel aber trotzdem zu wenig. Komische Sache.
Erst ab der Hälfte zieht die Story dann wirklich an und beginnt zu fesseln. Dann kann man das Buch endlich genießen und geschmeidig durchlesen.

Leider bleibt die Geschichte oder viel mehr die Hintergründe der Geschichte über die ganze Dauer relativ flach. Mit gerade mal ein wenig über 300 Seiten wäre da auf jeden Fall noch Platz für den ein oder anderen Ausschweif gewesen. Stellenweise wird man einfach in neue Dinge hineingeworfen die man doch gerne näher beleuchtet bekommen hätte. Da kann man nur auf die weiteren Bände (ja es ist eine Serie) hoffen.

Eine Zauberschule und ein "Wunderschüler", klingt in der ersten Phase schon sehr nach Harry Potter. Wenn es dann auch noch drei Hauptprotagonisten (zwei Burschen und ein Mädchen) gibt sowie einen (blonden) Gegenspieler, dann hat man zuerst das Bild von Hogwarts im Kopf.
Die Paralellen der Geschichten lassen sich leider nicht leugnen und somit auch nicht abstellen. Immer wieder ist mal bestimmte Szenen oder auch Charaktere aus HP erinnert, auch gerade weil dieses Epos natürlich bereits beinahe alles was in solch einem Zauberuniversum machbar ist ausgereizt hat.
Leider schade für das Magisterium, aber der Vergleich liegt stellenweise leider zu stark auf der Hand.
Trotzdem schafft es die Geschichte zum Glück auch ihren eigenen Faktor und ihre Eigenheiten zu kreieren. Man sollte der Geschichte eine Chance geben und den Vergleich vielleicht einfach weit nach hinten in den Kopf verdrängen.


1 Kommentar:

  1. Halli hallo die zweite Nina :D

    Da bin ich jetzt wirklich baff, dass wir so das gleiche gedacht haben. Gerade bei diesem Satz hier
    "Irgendwie viel aber trotzdem zu wenig." ---> DITO! Es war komisch, oder??!! Und Callum wurde mir persönlich leider nicht sympathischer... :(( Er war einfach nur nervig...und auch wenn wir beide so viel kritisierten, hatte es irgendwas an sich, nicht wahr? Hab dem Buch am Ende auch knappe 4 gegeben und hoffe wie du, dass im nächsten Teil die Dinge etwas besser angegangen werden. *seufz* Schade, sind ja zwei große Autoren. *Uns die Daumen drück*

    BTW mag ichs, dass du deine Gedanken mit uns teilst anstatt nur den Inhalt wiederzugeben. :D *Muss hier gleich mal weitere Rezensionen durchlesen* So kann ich mich dir viiiiiel besser nähern und deine Meinung auch nachempfinden. :D

    Weiter so, und danke fürs Linkposten. Siehste mal, so wäre ich gar nicht auf deinen hpbschen Blog aufmerksam geworden.O.O

    Es grüßt zum zweiten
    ~ Jack

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