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Montag, 13. Oktober 2014

Ein dummer Hund und Motivationsprobleme - Ich. Neben der Spur

"Mein Hund ist doof, die Welt ist schlecht und ich weiß auch nicht weiter"
Wer kann bei so einem Zitat schon wegschauen und vor allem nicht zumindest ins Schmunzeln verfallen. Die bekannte Bloggerin Allie Brosh hat ihren Traum wahr gemacht und ist nicht in die Wissenschaft gegangen sondern verdient sich ihr Leben mit ihren Zeichnungen und Sketches.
Einige davon sind jetzt in ihrem ersten Buch in erweitertet Version veröffentlicht worden.


Wie soll man dieses Buch zusammenfassen? Ein Sammelsurium an kuriosen (Alltags-) Geschichten aus einem ganz normalen Leben. Da geht es um die eigene Identität, den dummen Hund der einem am Bein klebt und der Suche nach Annerkennung.

Irgendwie kennt man die Geschichten und hofft trotzdem nicht ganz so sehr selbst ein Rad ab zu haben.


"Ich. Neben der Spur" ist am einfachsten zu Beschreibung als eine Mischung aus Kurzgeschichten und einem Comic. Der einzigartige (wenn auch sehr gewöhnungbesdürftige) Zeichenstil von Allie Brosh zieht sich durch das gesamte Werk und begleitet und veranschaulicht jede Geschichte.

Bei den Geschichten handelt es sich um Alltagsüberlegungen, normale Tätigkeiten und  Problematiken mit denen wahrscheinlich jeder schon einmal konfrontiert war. Sei es der Stress bei einem Umzug mit Hund, die Nervigkeit von so manchem Kinderspielzeug (was man vorher nicht bedacht hat) oder gar die realte Attacke einer Gans in den eigenen vier Wänden.
Die Geschichten sind zum Schmunzeln da, auch wenn sie stellenweise doch sehr ernste Themen umreißen. Denn neben den einzig und allein lustigen Geschichten beschäftigen wir uns auch mit Depressionen, dem Hand zur Annerkennung und dem typischen Motivationsprobelm.
Ein gelungener Mix aus Spaß und Ernst (in buntes Papier verpackt).

Die Zeichnungen sind natürlich sehr eigenartig und auf ihre Art und weise einzigartig. Doch auf diese sollte man schon gefasst sein, wenn man das Cover sieht oder die Autorin kurz mal googelt. Denn das ist es, wofür sie bekannt ist - perfekt integriert in die Zeit der Memes. 
Doch wenn man man mal von der Qualität und der Einfachheit des Zeichenstiles absieht, so sind die Zeichnungen auf den Punkt um die Geschichte anschaulich zu machen. Die Art und Weise muss man einfach akzeptieren und für ihren Mut zur Hässlichkeit auch wertschätzen.

Die Aufmachung von dem Buch ist es, was auf jeden Fall nochmal (neben dem dümmlichen Hund) das Auge auf sich zieht. Denn die Seiten sind kunterbunt gestaltet, jede Geschichte hat ihre eigene Hintergrundfarbe. Von der Seite kann man sich so schon im Vorfeld ein Bild davon machen, wie lang die einzelnen Geschichten sind. Wirklich ein Regenbogen für das Bücherregal.

Mich hat es immer wieder zum Schmunzeln gebracht und vereinzelt auch ein wenig zum Nachdenken. Natürlich eher auch eine leichte und unbeschwerte Art und Weise - allerdings hofft man doch wirklich nicht ganz so sehr einen an der Klatsche zu haben wie Allie selbst. Doch gerade dieser Tickt macht das ganze dann wirklich sympathisch.
Ein ideales Buch auch für zwischendurch, eine kurze und leichte Geschichte vor dem Einschlafen oder Unterhaltung zwischen den schweren und harten Lektüren der Welt.


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