Drop Down MenusCSS Drop Down MenuPure CSS Dropdown Menu

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Romantic Thrill und eine verschwundene Tochter - Crossroads. Ohne Gnade

Wieder einmal hat mir eine Lovelybooks Leserunde Geschmack gemacht und ich durfte auch noch das Glück haben wirklich dabei zu sein! Deshalb habe ich die letzten Tage "Crossroads. Ohne Gnade" verschlungen.


Warren war Marine, hatte kaum Kontakt zu seiner Tochter und will das wieder gut machen. Darum nimmt er die siebenjährige Emma mit auf einen Campingausflug - nichts ahnend, dass dieser im blanken Horror enden wird.
Denn in der ersten Nacht verschwindet Emma spurlos vom Zeltplatz und niemand hat sie gesehen.

Seine einzige Chance das Mädchen zu finden ist Angel, eine Hundertrainerin die auf Mantrail spezialisiert ist. Gemeinsam mit ihrer Hündin Moonlight machen sich Warren und Angel auf die Suche durch den Regenwald.

 Denn die Polizei und das FBI haben momentan alle Hände voll zu tun, weil in der gleichen Gegend ein Gefängnistransporter verunglückt ist - auf der Flucht sind dabei zwei Mörder.


"Crossroads" ist wirklich ein angenehmer und leichter Read, nicht viel zu überlegen oder die Hirnwindungen anzustrengen um der Geschichte folgen zu können. Das macht das Lesen hier wirklich angenehm und ideal für eine entspannenden Lesezeit.

Ob das ganze so entspannt bleibt, ist dann natürlich die Frage, denn die Geschichte zieht schnell an Spannung an. Gerade weil man weiß, dass ein kleines Mädchen und zwei (brutale) Mörder in der selben Gegend abgängig sind. Dass diese Kombination ein wenig Herzklopfen verursachen kann ist natürlich vorprogrammiert.
Die Spannung bleibt schön gleichbleibend erhalten, nicht unbedingt mit immensen Höhen aber auch ohne wirkliche Tiefen. Angenehm für Entspannung beim Lesen.

Wer den Klappentext von "Crossroads" lesen wird, hat wahrscheinlich die Vermutung, dass die Geschichte sich nur um Warren und seine Suche beschränkt. Das ist allerdings falsch geraten, man darf sich auf drei große Handlungsstränge freuen, die sich immer mehr aufeinander zuspitzen. Einerseits die Suche von Warren, Angel und Moonlight, andererseit blickt man auch der Polizei mit dem FBI über die Schulter und ist auch noch live dabei bei der Flucht der beiden Mörder. 
Man hat sozusagen den kompletten Durchblick, was mich am Anfang ein wenig verwirrt hat (weil ich nicht damit gerechnet hatte und Warren und seine Tochter fast zu wenig vorkamen) aber die Geschichte auch spannend macht, weil man all ihre Facetten kennen lernen darf.

Die Charaktere sind wirklich super. Man glaubt gar nicht wie viel man über jeden einzelnen Charakter und seine Vorgeschichte lernen kann, ohne das man es wirklich merkt. Keine langen Vergangenheitserzählungen - und trotzdem "kennt" man die Charaktere und kann sie einschätzen. Wirklich genial, vor allem weil man über jeden der doch vielen wichtigen Charaktere ein Stück Persönlichkeit kennen lernen darf ohne das es langweilig wird.

Jetzt zum (für mich) großen Manko bei der Geschichte. Hier geht es um die verzweifelte Suche eines liebenden Vater und seiner einzigen Tochter. Das kommt auch immer wieder gut raus, wie verzweifelt Warren wirklich ist. Doch da es sich um einen Romantic Thrill handelt, kommt noch eine Spur Liebe dazu. Das kennt man ja mittlerweile aus einigen Thrillern schon, dass es nicht ohne die ein oder andere Bett Szene geht - das ist ja auch vollkommen in Ordnung.
Allerdings entwickeln sich hier Gefühle zwischen Warren und Angel (ich glaube das muss man kaum als Spoiler bezeichnen) und das finde ich ein wenig unpassend. Warren, als verzweifelter Vater, plädiert immer darauf nur Emma finden zu wollen. Doch plötzlich hat er Platz für neue Gefühle für eine wildfremde Frau? Klar ist es eine Extremsituation aber trotzdem erscheint mir das unrealistisch. Das hat mir immer wieder die Geschichte ein bisschen zerstört, weil ich das so abwegig finde. Das Angel auf einen nicht unattraktiven Marine anspringt, geht klar, aber Warren, dass ist für mich unverständlich.
Darum kommen mir die ein oder andere Entscheidung im Laufe der Geschichte auch etwas seltsam vor, denn der Fokus eines Vaters sollte in solchen schlimmen Situationen immer auf der Tochter sein - IMMER ohne Ausnahme.

Darum war "Crossroads" bei mir leider ein bisschen unten durch. Das Buch ist wirklich gut, angenehm spannend und die Charakter sind super gezeichnet - aber die Romantik ist für mich fehlt am Platz.
Zwei Punkte erschienen mir allerdings dann doch ein wenig gar streng.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...