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Sonntag, 14. September 2014

Cinderella und Cyborgs - Cinder (Die Luna Chroniken: Wie Monde so silbern)

Wieder einmal ein Buch, das mich wegen seines Covers schon seit einiger Zeit anspricht. Immer wieder bin ich darum herum gepilgert und habe es dann doch nicht mitgenommen. Doch die durchwegs positiven Meinungen dazu und eine Expertenmeinung haben mich dann doch dazu gebracht zuzugreifen - und gleich den zweiten Band auch mitzunehmen.


Cinder ist die wohl begabteste Mechanikerin in New Beijing - und ein Cyborg. Bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern wächst sie auf, behandelt wie eine Aussätzige und nur darauf bedacht, mit ihrer Arbeit genügend Geld für die Familie zu beschaffen. Denn immerhin müssen die Kleider für den alljährlichen königlichen Ball bezahlt werden, auf den Cinder wohl kaum erlaubt sein wird selbst hinzugehen.

Doch eines Tages taucht Prinz Kai ganz unauffällig gewandet bei Cinder an ihrem Mechaniker Stand auf. Sie soll einen Androiden des Prinzen reparieren, denn er beinhaltet wichtige Informationen für den Prinzen.  Scheinbar hat der Prinz allerdings nich andere Interessen an Cinder, denn er scheint nach ihrer Begegnung ein Auge auf sie geworfen zu haben. Doch er hat keine Ahnung, was Cinder eigentlich ist.

Wird Cinder die Informationen für den Prinzen rechtzeitig aus dem Androiden herausbekommen? Und was hat die Böse Lunar-König mit all dem Aufruhr zu tun?


Der Grundgedanke der Geschichte ist schlichtweg genial! Die allseits bekannte Cinderella Story rund um den verloren Schuh gemischt mit einer heftigen Prise Cyborg, einer schrecklichgen Krankheit und ein paar Bedrohungen vom Mond. Klingt nach einer zugleich witzigen, spannenden und interessanten Neu-Aufmachung einer alten Geschichte. Eines kann ich schon verraten - die Erwartungen werden erfüllt!

"Cinder" bedient sich der bekannten Geschichte um sie jedoch irgendwie komplett umzuschmeißen ohne sie dabei unkenntlich zu machen. Klingt komplizierter als es eigentlich ist.
Denn die wahre Cinderella Story ist immer allgegenwärtig und kann durchaus aus der Geschichte herausgelesen werden. Allerdings ist sie wirklich so gut und unkonventionell neu verpackt, dass man einfach gar nicht mehr aufhören kann zu Lesen.

Die Stroyline verstrickt sich genial zwischen dem schrecklichen Alltag von Cinder und ihrer Famile, der Romanze rund um Prinz Kai und der Bedrohung der Welt durch die Lunar Königin, dass die Spannung einfach durchgehend gehalten wird. Man will und muss einfach wissen, wie es um Cinder weitergeh - den trotz dem sie ein Cyborg ist (zu 36,28%) ist sie die wohl menschlichste Figur, der man hier begegnen wird.

Doch die Charakter Umrisse sind von allen handelnden Personen wirklich genial! Nicht nur, dass man Cinder von Beginn ans Herz schließt, auch kann man die Stiefmutter so gar nicht leiden. Prinz Kai ist wirklich Prinz Charming und auch die Nebencharaktere (rund um Cinders Schwestern oder den Doktor) sind so wunderbar lebendig, dass man einfach in diese Welt eintauchen kann und sich wirklich nach New Beijing versetzt fühlt.

Nachdem sich die Geschichte aber natürlich (trotz der vielen Neuinterpretationen) doch an der Originalstory anlehnt, kann man stellenweise schon einige Kapitel zuvor zwischen den Zeilen lesen, was so als nächstes passieren wird. Mir waren einige Enthüllungen schon klar, bevor sie wirklich Thematik wurden. Davon lässt sich aber in keinem Fall der Spaß an dem Buch schmälern - es ist und bleibt eine wirklich geniale Kombination aus zwei so grundverschiedenen Genres, die einfach nur etwas Wunderbares hervorgebracht hat.

Wie man vielleicht schon merkt - ich kann wirklich kaum aufhören von diesem Buch zu schwärmen. In nur zwei Tagen bin ich durch damit und muss wirklich instant mit dem zweiten Band anfangen! Denn insbesonder wer mit Cliffhangern nicht gut umgehen kann, der sollte sich schon mal die beiden anderen Bände "Scarlett" und "Cress" vorsichtshalber ins Regal stellen. Denn weiterlesen ist ein Muss. Vor allem wenn sich zu Cinderella auch noch Rotkäppchen und in weiterer Folge dann Rapunzel dazumischt - was kann da schon schief gehen.


N9erz

PS: Eines muss ich allerdings wieder einmal anbringen: Wie kann mein so wunderschönes und passendes englisches Cover wie oben (Ich bin wirklich verliebt darin!) in der deutschen Version so verschandeln? Ist es wirklich so schwer in manchen Fällen die Genialität der englischen Buchcover so zu untergraben?

Auch die Übersetzung des Titels lässt einen ja nur so erschaudern. Denn immerhin handelt es ich bei "Cinder" nun mal um den Namen der Hauptperson. Warum muss die deutsche Variante davon dann den so nichts sagenden Namen "Wie Monde so silbern" tragen?

Was solls, scheint momentan ja wirklich ein großer Trend zu sein, immerhin war es bei "Shatter Me" ja genauso. Ich greif dann wohl weiterhin lieber zur englischen Ausgabe wenn es sein muss. Einfach nur um mich an dem Cover nicht satt zu sehen!

Kommentare:

  1. Ich lese grade die deutsche Ausgabe :) Und bis jetzt bin ich sehr begeistert, das Setting ist der Hammer!
    Die Fortsetzungen werde ich auch auf englisch lesen! Ich mag die englischen Cover auch mehr muss ich zugeben!

    Liebe Grüße

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    1. Ja ich werde mich jetzt auch an Band zwei ranwagen :)
      Daheim warten tun sie ja schon, muss nur noch die Zeit zum Lesen da sein :)

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