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Samstag, 30. August 2014

Mordermittlungen im falschen Körper - Projection. Ich sehe, was du bist.

Ja momentan bin ich wirklich ein bisschen im Jugendbuch Wahn. Vor allem wenn die Cover passen und ansprechend sind. So wieder bei "Projection. Ich sehe, was du bist" passiert. Diese goldgelben Farben und ein guter Klappentext - mehr braucht es gar nicht.


Eigentlich verläuft Gretchens Leben perfekt. Sie hat gerade die Middle School abgeschlossen, dafür auch noch einen Preis abgeräumt und ist eine der beliebtesten Schülerinnen. Dafür kann man durchaus schon mal eine Party schmeißen lassen. Doch dass diese Party ihr Leben verändern wird, damit hat wohl niemand gerechnet.

Denn auf ihrer Abschlussparty wird ihre Mutter ermodet im eigenen Schlafzimmer gefunden und ihr beliebtestes Schmuckstück, ein goldener Reif mit einem Bernstern, bleibt verschwunden. Doch warum sollte jemand ihre Mutter für so ein wertloses Schmuckstück umbringen?

Nach und nach muss Gretchen immer mehr über ihre Mutter und die Oculus-Gesellschaft in ihrer Heimatstadt Delphi erfahren. Unglaubhafte Dinge, die sie akzeptieren muss um sich auf die Suche nach dem Mörder ihrer Mutter zu machen.


Auch wenn der Klappentext schon verrät, dass Gretchen ihre Seele aufs Spiel setzen muss, um hinter das Rätsel des Mordes zu kommen, so kann man im Vorfeld wohl kaum erwarten worum es sich dabei wirklich handelt. Denn wer würde dabei schon an die Möglichkiet des Seelentausches zwischen zwei Menschen denken. 
Erinnert ein wenig an "Freaky Friday" (die naheliegende Anspielung wird sogar selbst gemacht) nur, dass die Protagonisten wissen, wie sie wieder zurück tauschen können.

Diese Möglichkeit zum Körperwechsel macht das Buch wirklich interessant und individuell. Die daraus resultierenden Mono- und Dialoge können schon mal ein wenig verwirrend aber auch unterhaltsam sein. Immerhin ist scheinbar gar nicht so leicht einfach mal jemand anderen zu verkörpern, auch wenn das äußere Erscheinungsbild passt.

Die Story ist wirklich interssant, spannend und fesselnd, ein Buch ohne Längen oder Flauten. An einem verregneten Tag kann man sich da schon mal darin verlieren und erst am Ende wieder herauskommen.

Ein wenig verwirrende ist, das sich die Geschichte durch drei Zeitabschnitte bewegt. Einmal der auffällige, der uns ins alte Rom versetzt. Diesen erkennt man auch optisch noch, denn die andere Schriftart macht ihn auf den ersten Blick erkennbar. Hier erfährt man über einzelne Kapitel durchs Buch verstreut die Vorgeschichte der Oculus-Gesellschaft und der Entdeckung zum Seelentausch.
Die Hauptgeschichte aus Delphi teil sich allerdings auch in zwei Zeitabschnitte. Einmal werden wir zwei Jahre vor die Gegenpart transportiert - um den Mord rund um Gretchens Middle School Abschluss mitzuerleben  - und plötzlich befinden wir uns nur mehr in der Gegenwart. Diesen Break habe ich irgendwie übersehen. Obwohl die Zeitangaben sogar in die Kapitelüberschriften eingeflochten sind. Ich sollte diese wohk wirklich manchmal aufmerksamer lesen und verfolgen.

Ansonsten ist "Projection" wirklich ein wunderbar unterhaltsamer Jugendroman mit einer Prise Magie und Mystik. Auf jeden Fall lesenswert.


N9erz

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