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Samstag, 23. August 2014

Endkampf ohne Längen und gute Mischung aus Dystopie und Romanze - Ignite Me

Schwupps und schon waren alle Teile durch - "Ignite Me" wurde auch gleich mitgelesen. War ja klar. Wenn man schon anfängt muss man auch fertig lesen. Außerdem will man nach "Shatter Me", "Unravel Me" und den beiden Kurzgeschichten ja dann erst Recht wissen, wie die ganze Geschichte ausgeht.
Aber natürlich auch hier wieder - Achtung Spoiler zu Teil 1 und 2!


Juliette ist mehr oder weniger wieder dort wo sie auch am Anfang schon war. Gefangen im Reestablishment. Omega Pont ist zerstört und sie hat keine Ahnung ob irgendjemand die Attacke überlebt hat. Doch eine Kleinigkeit ist anders. Denn trotz dem sie jetzt wieder eine Gefangene zu sein scheint will sie weiterkämpfen und nicht nach dem großen Verlust aufgeben.
Schnell erkennt sie, dass sie sich jedoch in der einen Person geiirt hat, der sie am Wenigsten zu trauen scheint - Warner. Denn nicht nur, dass er sie vor seinem eigenen Vater gerettet, nein auch er ist eigentlich an der Zerschlagung des Reestablishments interessiert. Doch kann sie ihm wirklich trauen? Und wird sie irgendwen ihrer Freunde vielleicht doch wiedersehen?


Alles in allem, bietet "Ignite Me" einen wirklich guten Abschluss zur "Shatter Me" Reihe. Die Dystopie wird ihrem Namen gerecht, auch wenn natürlich die Liebesgeschichte von Beginn weg hier einen großen Faktor gespielt hat und auch weiterhin spielt. Doch wer "Shatter Me" überstanden hat und das Liebesgesülze dort aushalten konnte, der wird mit dem Rest der Geschichte zufrieden sein.
Auch wenn die dystopischen Abschnitte immer sehr gedrängt und schnell hintereinander kommen und Liebesparts viel ausführlicher wirken. Schlussendlich macht es wirklich eine gute Mischung.

Was ein wenig auffällt ist der besonders kurze Endkampf, wenn man diesen überhaupt so nennen kann. Denn man erwartet sich beinahe einen großen richtig dramatischen Abgang der Truppe - einen "Bosskampf" gegen Warners Vater, der doch ein wenig mehr Spannung bieten könnte und einiges mehr an Potential geboten hätte. Hier geht alles wirklich einen Ticken zu schnell und ist irgendwie auch schon vorbei, bevor auch nur ein kleines Herzrasen einsetzen kann.

Aufällig bei den Charakteren ist, dass Juliette endlich dort angekommen ist, wo zumindest ich sie die ganze Zeit sehen wollte. Endlich mit (bleibendem) Selbstbewusstsein und einer inneren Stärke die sie sich mit ihrer Kraft durchaus leisten kann. Ein wenig übertrieben fand ich allerding, was sie abgesehen von ihrem tödlichen Touch noch alles so an "Zusatzkräften" daraus ziehen kann. Achtung kurzer und nur winziger Kräfte-Spoiler: aber übermenschliche Kräfte, eigentliche Unsterblichkeit wenn sie sich nur drauf konzentriert udn dann auch noch die Möglichkeit ihre Kräfte doch auszuschalten - plötzlich wird das kleine Mädchen zum Übermenschen. Aber anscheinend braucht es genau das, um ihr wirklich das Selbstvertrauen zu geben.

Adam und Warner durchlaufen die selben Charakterwandlungen wie schon in "Unravel Me". Während man für Warner imer mehr Sympathien aufbringen kann (auch wenn ich irgendwie trotzdem nicht komplett warm mit ihm geworden bin) so stürzt sich Adam wirklich selbst in sein Verderben. Er nervt richig gehend und wird zu einer Art Überzicke. Anscheinend wird er auch wenig taub oder ist ein bisschen schwer von Begriff - insbesondere wenn es um ihn und Juliette geht. Aber tja - damit verspielt er sich eben noch die letzten Sympathiepunkte aus "Shatter Me".

Auf einen Punkt möchte ich noch etwas genauer eingehen, der gleich zu Beginn passiert - auch wenn er ein bisschen spilerhaft ist. Warner heilt Juliette durch die Zwillinge mit Hilfe seiner Kraft. (Andere Kräfte anzuzapfen und weiter zu geben.) Doch wenn er gleichzetitig die Zwillinge als auch Juliette berührt - müsste er dann nicht zeitgleich beide Kräfte weitergeben, also auch die tödliche Berührung? Oder kann er seine Kräfte wirklich so schnell so gut beherrschen und das kontrollieren, was er weitergibt? War mir ein bisschen zu ungeklärt hier aber ich will mal drüber hinwegsehen.

Alles in allem ein wirklich guter Abschluss, wenn auch das große Battle ein wenig kurz geraten ist. Aber die Mischung macht die "Shatter Me" Reihe wirklich lesenswert!

N9erz

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