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Mittwoch, 13. August 2014

Eine zweite Chance im Leben - Die Achse meiner Welt

Heute kommt einmal ein Buch, das normalerweise eigentlich gar nicht zu mir passt. Der Roman "Die Achse meiner Welt" hat es aber trotzdem geschafft, auf Grund seines Klappentextes mich neugierig zu machen. Ja ich gebe zu auch die Aufmachung mit Schachtel und Bücherhülle war dazu förderlich.
Aber man sollte seine Nase gut gerne auch mal in andere Literatur stecken, vielleicht findet man ja Gefallen dran.


Vor fünf Jahren wurde Rachels Leben nach einem tragischen Unfall aus den Angeln gehoben. Einer ihre besten Freunde stirbt bei diesem Unfall weil er sie gerettet hat und danach ist nichts wie es vorher war. Auch fünf Jahre später hat Rachel den Verlust noch nicht ganz verkraftet doch kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück weil ihre beste Freundin heiratet.

Wieder zurück an dem Ort des Geschehens versucht Rachel mir ihrer Vergangenheit abzuschließen. Doch plötzlich wacht sie in einer scheinbar neuen Welt auf. Ihr alter Freund ist wieder am Leben, ihr Vater kerngesund statt krebskrank und sie selbst ist ebenfalls verlobt. Doch für Rachel ergibt das alles keinen Sinn. Sie hat 5 Jahre erlebt, die scheinbar sonst niemand kenn. Und an die neue Wirklichkeit kann sie sich in keiner Spur erinnern.


"Die Achse meiner Welt" ist wirklich ein tolles Buch, auch wenn es nicht meinem grundsätzlichen Buchgeschmack entspricht. (Zu wenig Blut, zu wenig Mord ;) ) Rachels Erzählung über ihr Leben und ihr zweites Leben, das völlig auf den Kopf gestellt ist, kann einen wirklich in den Bann ziehen und fesseln.

Die Geschichte ist sogar wirklich spannend, weil Rachel eine logische Erklärung sucht, warum sie sich plötzlich an 5 ganz andere letzte Jahre erinnern kann, als all ihre Mitmenschen. Kurz vor dem verrückt werden nimmt sie die Sache selbst in die Hand und sucht nach Erkärungen.
Dass es dabei nicht nur um die Erkenntnis geht, was die beiden Leben miteinander verbindet ist klar. Es geht um alles, was im Leben wichtig ist. Die Liebe, die Familie und die eigene Identität. Sie erlebt plötzlich das perfekte Leben, im Gegensatz zu ihrem ersten "realen" Leben. Doch trotzdem will sie nicht akzeptieren, dass auf einen Schlag alles perfekt ist.

Das so eine doch auch recht schwere Geschichte nicht immer nur lustig und amüsant sein kann ist klar. Die Geschichte schafft es trotz ihrer ernsten und auch manchmal traurigen Momente trotzdem nicht zu bedeutungsschwer zu werden. Genau das macht es auch aus, warum man das Buch wirklich sehr unterhaltsam und angenehm lesen kann, ohne zu viel Gedanken und philosophische Ansprüche daran zu stellen.

Wer ein bisschen zwischen den Zeilen lesen kann, der wird schon vor dem Ende vermuten können, zu welchem Ende die Geschichte kommt. Genauso schön wie tragisch geht das ganze dann zu Ende. Doch wer wissen will wie genau, der muss selbst lesen.
Wie gesagt nicht meine gängige Literatur, aber trotzdem wirklich ein gutes Buch um mal dazwischen etwas anderes zu lesen und nicht immer nur blutgetränkt durchs Leben zu gehen.


N9erz

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