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Sonntag, 17. August 2014

Ein alte Leiche und neue Morde - Das Mädchenopfer

Eine alte Leiche und neue Morde - das klingt nach Stoff für meine Lesenächte. Darum hab ich mir "Das Mädchenopfer" natürlich gleich mal eingepackt und gelesen.


In Edinburgh wird in einem alten Haus die jahrzehntealte und schrecklich zugerichtete Leiche eines Mädchens gefunden. Doch noch grausamer als der Mord sind die Grabbeigaben des Mädchens. In 6 Kellernischen befinden sich ihre konservierten Organe sowie sechs unterschiedliche Schmucksstücke.

Doch der alte Fund beschäftigt den Detective nicht in erster Linie. Denn erliegt viele Jahre zurück. Beinahe zeitgleich beginnt jedoch eine blutige Mordserie durch Edinburgh zu ziehen. Detective Inspector Anthony McLean ermittelt in der Mordserie und muss bald auch eine schreckliche Verbindung stoßen.


Die ganze Geschichte klingt so gut - eine sehr alter Mord, eine neue Mordserie und alles hat natürlich im Endeffeckt dann noch eine Verbindung zueinander. Die Geschichte hat mich rein vom Klappentext schon angsprochen und auch das Cover macht wirklich Lust aufs Lesen.
Doch leider hab ich schon relativ früh gemerkt, dass ich so gar nicht in das Buch reinkomme.

Erst schleppend beginnt die Geschichte in Fahrt zu kommen. Der alte Mord ist zwar ein grausamer Fund, gerät aber eigentlich relativ schnell in den Hintergrund. Nur der leitende Ermittler hat immer wieder das Bedürfnis darüber nachzudenken und auch mal wenige Seiten lang darüber zu ermitteln, oder irgendjemanden mit einer Aufgabe dazu weiterzuschicken.
Sehr spät gegen Ende kommt erst wirklich eine Verbindung zwischen allen Geschehnissen zu Tage. Und diese ist dann irgendwie so weird und unglaubwürdig angehaucht, dass es die gerade aufkommende Spannung irgendwie wieder dämpft.

Ich kann kaum wirklich in Worte fassen, was mich gestört hat. Aber irgendetwas hat mir gefehlt. Der Ermittler im Mittelpunkt ist auch nicht gerade so einzigartig, dass man ihn unbedingt persönlich verfolgen will. Ziemlich nervig teilweise sogar (Ich mein z.B. sein Handy scheint nach kurzer Zeit keinen Akku zu haben - Hallo als Polizist wird er sich ja wohl ein neues leisten können bevor er mir damit in den Ohren hängt.). Die Geschichte war mir einfach irgendwie doch zu flach.

Vielleicht bin ich auch einfach schon zu sehr gewöhnt an Thriller und muss zu den härteren Werken greifen bevor ich mir wieder etwas "normal" spannendes gönne. Zum Glück steht als nächstes ein Psychothriller auf der Leseliste ;)


N9erz

Kommentare:

  1. Oh...das ist aber keine so gute Wertung! Schade! Ich habe das Buch verschenkt und wollte es mir selbst auch kaufen....hoffenlitch gefällt es miener Freundin besser!
    LG Martina

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    1. Es kann einem ja auch nicht alles gefallen. Ich bin einfach nicht wirklich reingekommen in das Buch.
      Aber die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden ;) Das wird schon gut gehen :)
      LG Nina

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