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Montag, 11. August 2014

Dinner mit einem Vampir - Dark Heroine

Hin und wieder ein bisschen Vampir Geschichte kann ja auch nicht schaden, darum hab ich mich nach Twilight und so manch anderer Vampir Geschichte mal wieder an eine neue gewagt. "Dark Heroine: Dinner mit einem Vampir" hat es bis zu mir geschafft.


Eigentlich sollte es ein toller Party Abend für die 17 Jährige Violet. Doch dann lässt sie ihre Freundin einfach so stehen und Violet gerät in eine gefährliche Situation. Auf dem Trafalgar Square geschieht ein furchbares Massaker, mehrere Personen werden getötet und Violet hat alles beobachtet. 
Doch leider haben auch die Täter sie entdeckt und nehmen sie kurzerhand mit, als Gefangene auf ein riesiges Anwesen außerhalb von London. Denn was Violet beobachtet hat, war kein normaler Mord, sonder ein Massaker von Vampiren.

Jetzt ist Violet in den Fängen der Vampire, allen voran Kaspar, der Königssohn. Scheinbar ist Violet auch keine normale Gefangene, sondern sie wird vor die Wahl gestellt: selbst ein Vampir werden, oder sterben. Denn die Vampire haben besonderes vor mit ihr, wenn man der Prophezeihung Glauben schenken will.


Abigail Gibbs hat mit "Dark Heroine" wirklich einen guten düsteren und trotzdem verführerischen Jugenroman rund um Vampire geschaffen. Denn auch hier sind Vampire wieder mit einer Vielzahl von typischen Klischees behaftet. Sie sind unwiderstehlich für Menschen, sehr lustvoll und können mit einem Pflock durchs Herz getötet werden. Trotzdem können sie auch Dinge, die ihnen sonst verwehrt sind. Sie zerfallen nicht zu Staub in der Sonne (sondern bekommen nur sehr schnell und leicht Verbrennungen) und sie haben keine Angst vor Knoblauch. Witzig wie sich die mystischen Kreaturen damit selbst auf die Schaufel nehmen in der Geschichte.

Die Geschichte selbst ist zu Anfang ein wenig langatmig obwohl sie ein immenses Tempo vorlegt. Violet wird entführt und muss binnen kürzester Zeit akzeptieren, dass es Vampire gibt und dass es ihr einzige Überlebenschance ist, selbst einer zu werden. Doch dann stockt das Ganze ein wenig. Sie wird in dem riesigen Herrenhaus festgehalten, über Monate hinweg und irgendwie kommen zwar immer wieder ein paar neue Brocken an Informationen dazu, aber trotzdem ist sie hauptsächlich mal (sehr appetitliche) Geisel. Erst gegen Ende kommt wieder ordentlich Schwung hinein und es wird wirklich eine Story kreiiert, die dann doch noch sehr packen kann.

Das Einzige, was während ihrer Gefangenschaft forciert wird ist die doch sehr komplizierte (hin und her) Liebesgeschichte zwischen Violet und Kaspar, aber das war es dann auch schon wieder. Doch gerade diese Liebesgeschichte hat mich doch ein wenig überrascht, weil ich nicht damit gerechnet hatte, dass dieses Buch einen so erotischen Einschlag bekommt. Da geht es schon immer wieder mal sehr verführerisch zur Sache. Macht aber die Geschichte ein bisschen prickelnder ;)

Was mich ein bisschen gestört hat, war die inner Stimme von Violet, die sich immer wieder mal ins Geschehen einmischt. Auch wenn diese Stimmt am Ende noch wirklich eine Bedeutung bekommt, so erinnert sie mich anfangs eigentlich nur an die "innere Göttin" aus "50 Shades of Grey". (Ja ich gestehe, ich habe es gelesen - alle 3- und würde es nicht mehr tun.) Dadurch hat sie mich schon von Beginn weg ein wenig genervt. Aber zum Glück kommt sie nicht sooooo oft vor.

Ein kleines Problem hatte ich anfangs auch mit den Perspektivenwechseln zwischen Violet und Kaspar. Diese sind zwar mir riesiger Überschrift angekündigt und nicht zu übersehen, aber die Gedankenwelten und der Schreibstil für die beiden Charaktere war mir zu ähnlich. Ich musste mich erst dran gewöhnen wirklich immer zu schauen wessen Kapitel ich gerade beginne und mir das auch vor Augen zu behalten.

Aber abgesehen von diesen Kleinigkeiten war das Buch wirklich unterhaltsam und die 600 Seiten vergehen wirklich mit guter Unterhaltung, Spannung und einer Prise Verführung.


N9erz

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