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Donnerstag, 17. Juli 2014

Die Autobots sind zurück - Transformers: Ära des Untergangs

Wieder mal ist es Zeit für einen Actionfilm ohne wenn und aber. Was wäre dafür besser, als "Transformers - Ära des Unterganges". Die Geschichte rund um die Autobots geht in die vierte Runde, das ganze vier Jahre nach den Geschehnissen in Chicago mit einer komplett neuen Besetzung.


Seit dem Kampf der Autobots gegen die Decepticons in Chicago sind bereits vier Jahre vergangen. Die Wiederaufbauarbeiten sind in vollem Gange und die Autobots sollten komplett von der Erde verschwunden sein. Die wenigen restlichen Überlebenden werden ohne Rücksicht gejagt, denn das Militär hat entschieden, das alle Autobots vernichtet werden sollen um die Erde wieder sicherer zu machen. Doch die Wissenschaft hat anderes mit den verbleibenden Resten der Autobots vor - anhand ihrer Technologie sollen neue Erkenntnisse erlangt werden. Doch das diese Technologie für die Menschheit gefährlich und unkontrollierbar sein könnte, daran wird kein Gedanke verschwendet.

Währenddessen sitzt Cade Yeager, ein verkappter Erfinder, in seinem Haus mitten in den Pampa und hofft auf eine bahnbrechende Erfindung. Dazu kauft er immer wieder Schrott an, um daraus zumindest ein paar Dollar für sich und seine Tochter herauszuschlagen. Dass er dabei auf das Wrack von Optimus Prime stößt gibt Cade Hoffnung für seine finanzelle Zukunft.
Doch eine Geheimorganisation der CIA ist Yeager und seiner Entdeckung auf den Fersen und will den Autobot Prime endgültig zur Strecke bringen.


Wer die ersten Transformers Filme gesehen hat - der weiß warum er sich den vierten Teil auch ansehen will. Jede Menge pure Action, explodierende Umgebungen und Slow-Motions. Im Gegensatz dazu kaum wirklich tiefgründige Handlung und zumindest eine weibliche Mitspielerin, die eigentlich nur wegen des Aussehens dabei ist. Genau so treffen wir alles auch wieder in "Transformers: Ära des Unterganges" wieder an.

Der Film bietet definitiv wieder genau das: jede Menge Action am laufenden Band, Explosionen wo es nur geht und die besten davon natürlich in Michael Bay typischer Slow-Motion Manier. Doch genau das und nichts anderes will man bei Transformers auch sehen. Würden wir hier irgendeine lehrreiche Geschichte darin verwebene - seien wir ehrlich, wir alle wären enttäuscht. Bei Transformers will man nicht denken, man will das Gehirn ausschalten, die Action genießen und einfach nur staunen.

Das wenige an Geschichte was der Film hergibt ist beinahe so überflüssig wie man sich nur vorstellen kann. Die Forschung rund um die Technologie der Autobots und Decepticons geht mehr oder weniger schief (wer hätte das gedacht) und die Menschheit soll wieder einmal versklavt werden. Ohne diese Vorgaben würden einfach nur nicht zu unseren erwartet actionreichen Gefechten kommen, mehr braucht es dazu nicht.

Die optische Aufmachung der neuen (und alten bekannten) Autobots hat mich persönlich ein bisschen gestört. Die Gesichtszüge sind schon wirklich sehr extrem menschlich geworden, wo sie in den ersten Teilen doch noch eher sehr eckig, kantig und mehr am Auto angelehnt waren. Jetzt scheinen sie teilweise schon richtig vermenschlicht was irgendwie nicht zu ihnen passt.
Trotzdem sind für die Verwandlungskünste natürlich wieder wunderschöne Autos ausgesucht worden - das Auge freut sich.
Und auch auf die im Trailer bereits gezeigten Dinobots darf man sich auch freuen - denn insgeheim wollten wird doch alle schon mal die Saurier zurück in unsere Welt bringen.

Mit der Neubesetzung aller Rollen tut sich der Film genauso wenig Gutes wie Schlechtes. Dadurch, dass die Story vier Jahre nach den ersten Geschehnissen spielt fehlen die alten Charaktere nicht und die Geschichte wird an einem ganz anderen Punkt eingehackt als die Vorgänger. Somit braucht es eigentlich keinen Shia LaBeouf, und genauso gut könnte man Mark Wahlberg in diesem Film wahrscheinlich durch beinahe jeden anderen (gut trainierten) Möchtegern Erfinder ersetzen. Der Cast macht diesen Film einfach nicht aus - den die Autobots spielen die Hauptrolle.

Transformers tut genau das, was von ihm erwartet wird. Action und Explosionen - nicht mehr und nicht weniger. Wer die alten drei Teile nicht mochte, der wird auch "Ära des Unterganges" nicht mögen. Wer sich allerdings nach seiner Meinung drei schlechten Filmen auch noch den vierten dazu reinzieht - der ist sowieso selbst Schuld.


N9erz

PS: Was man jedoch auch ehrlichs sein muss - Jetzt nach vier Transformers Filmen, ist dann auch schön langsam genug ;)

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