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Mittwoch, 30. Juli 2014

Wasser ist Tod - H2O

Es ist immer Thriller-Zeit! Zumindest bei mir. Drum liegen Thriller auch nicht lange herum, sondern werden verschlungen!


Der Bayrische Wald wird von einem terroristischen Anschlag unerwarteten Ausmaßes getroffen. Ein Trinkwasserreservoir wird mit Atommüll verseucht - das Trinkwasser einer riesigen Fläche ist ungenießbar und hat schon zu mehreren grausamen Todesfällen geführt. Auch die Natur und das Grundwasser werden von der Attacke beeinflusst, das gesamte Gebiet wird für eine Vielzahl an Jahren unbewohnbar bleiben.

Julian Berg von der Terrorabwehr und die gesamten Mitarbeiter des Strahlenschutzes stehen unter Alarmstufe Rot. Es gilt herauszufinden, wer den Anschlag verursacht hat und weitere Anschläge zu verhindern. Doch die Suche nach den Tätern gestaltet sich schwieriger als erwartet und der Terrorabwehr rennt die Zeit davon. Denn wie es scheint haben die Attentäter noch wesentlich mehr Atommüll zur Verfügung als für den ersten Anschlag verwendet wurde. Mit dieser Menge könnte ganz Deutschlang ins Chaos gestürzt werden und in einen Ausnahmezustand verfallen.


Der Grundgedanke dieses Thrillers alleine ist grausam genug. Eine der für uns selbstverständlichsten Ressourcen, das Wasser, ist verseucht und macht eine enorme Fläche für das Leben unbrauchbar. Alleine diese Vorstellung lässt einem den Schauer über den Rücken laufen - riesige Landstrecken ohne brauchbares Wasser, katastophal. Dazu noch die Bedrohung, dass noch größere Landstriche mit weiteren Anschlägen außer Gefecht gesetzt werden könnten. Ein Horror schlecht hin - für Regierung, Militär und Bevölkerung.
Genau auf dieser Grund- und Existenzangst setzt "H2O" an und schafft damit eine Grundlage die erschrecken kann.

Die Story selbst verläuft in weiterer Folge sehr militärisch angehaucht. Man verfolgt die Ermitllungen der Terrorabwehr rund um Julian Berg und seine Kollegen und taucht tief in die unterschiedlichsten Maßnahmen ein. Zusätzlich darf man sich auch noch über das Eingreifen der Regierung seine Gedanken machen, die überall ihre Finger dabei hat. Die Meinung über die Regierung darf mach sich im Fortlauf der Geschichte dann selbst bilden.

Die Hauptcharaktere der Geschichte sind passend zum Stil richtige Soldaten wie man sie sich vorstellt. Hart im Nehmen und im Extremfall komplett bei der Sache. Trotzdem baut man zu Julian Berg eine durchaus sympathische Verbindung auf. Denn er zeigt nicht nur die militärische Härte sondern durchwegs auch "menschliche" Züge. Zudem ist er nicht der typische Soldat, der stur Befehlen folgt, sondern zieht seine eigenen Schlüsse und nimmt die Dinge auch gerne mal selbst in die Hand.
Was stellenweise bei den anderen Charakteren ein bisschen nerven kann, ist dieses ständige Unvertrauen, dass herrscht. Es gehört zur Geschichte, ein Maulwurf in den eigenen Reihen ist ja nicht ungewöhnlich für die Spannung. Doch dieses Hin und Her von Vertrauen und Misstrauen schenken bei einzelnen Personen ging mir gegen Ende dann schon ein wenig auf die Nerven. Da hätte man sich durchaus schon vorweg schon mal zumindest für eine Schiene entscheiden können.

Trotz des militärisch Schreibstils liest sich die Geschichte so wunderbar flüssig, dass man beinahe über die Seiten hinwegfliegt. Ich habe die stellenweise gar nicht mitbekommen wieweit ich in der Geschichte schon fortgeschritten war, obwohl ich eigenlich gar nicht so lange gelesen hatte. Spricht sehr für die Geschichte und den Schreibstil!

Eine durchwegs spannende Geschichte, mit einem militärischen Touch den man mögen oder zumindest akzeptieren muss. Doch dann wirklich ein unterhaltsamer und schneller Read mit Spannung!


N9erz

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